The Void
The Void
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Produktbeschreibung
Machen Sie sich bereit, für eine unglaubliche Reise! Das Action-Adventure 'The Void' bietet eine einzigartige Mischung aus Grafik-Stil und Gameplay.
'The Void' ist ein First-Person-Action-Adventure mit einer einzigartigen Mischung aus Grafik-Stil und Gameplay.
In der Spielwelt - der sogenannten “Void“ – existieren elf „Schwestern“. Sie sind gefangen und werden von ihren elf „Brüdern“ aufs Schärfste bewacht. Das Hauptziel des Spielers ist die Errettung einer der Schwestern aus den Fängen ihres Bruders und die Flucht mit ihr aus dieser düsteren Welt.
Dazu bedient er sich des Lebenselixiers dieser Welt: dem „Lympha“. Lympha ist eine Flüssigkeit, die der Spieler an verschiedenen Stellen finden und auch „produzieren“ kann. Er muss Lympha in seinen Körper aufnehmen und kann es dort in verschiedenfarbige Flüssigkeiten weiterverarbeiten, wodurch er es reinigt. Danach kann er es benutzen, um einzelne Objekte oder Charaktere in der „Void“ zum Leben zu erwecken oder zu bekämpfen. Alle Schwestern haben unterschiedliche Geheimnisse, die enträtselt werden müssen.
Jede Schwester bevorzugt eine oder zwei Farben und kann nur durch die zu diesen Farben passende Lympha zur Flucht bewegt werden. Aber ihre starken und intelligenten Brüder bewachen sie gut – und sie sind nicht die einzigen aggressiven Kreaturen in dieser Welt…
Details
- Gigantische Spielwelt
- Mehr als 20 bizarre Charaktere
- Zahlreiche Gegner und Monster
Machen Sie sich bereit, für eine unglaubliche Reise! Das Action-Adventure 'The Void' bietet eine einzigartige Mischung aus Grafik-Stil und Gameplay.
'The Void' ist ein First-Person-Action-Adventure mit einer einzigartigen Mischung aus Grafik-Stil und Gameplay.
In der Spielwelt - der sogenannten “Void“ – existieren elf „Schwestern“. Sie sind gefangen und werden von ihren elf „Brüdern“ aufs Schärfste bewacht. Das Hauptziel des Spielers ist die Errettung einer der Schwestern aus den Fängen ihres Bruders und die Flucht mit ihr aus dieser düsteren Welt.
Dazu bedient er sich des Lebenselixiers dieser Welt: dem „Lympha“. Lympha ist eine Flüssigkeit, die der Spieler an verschiedenen Stellen finden und auch „produzieren“ kann. Er muss Lympha in seinen Körper aufnehmen und kann es dort in verschiedenfarbige Flüssigkeiten weiterverarbeiten, wodurch er es reinigt. Danach kann er es benutzen, um einzelne Objekte oder Charaktere in der „Void“ zum Leben zu erwecken oder zu bekämpfen. Alle Schwestern haben unterschiedliche Geheimnisse, die enträtselt werden müssen.
Jede Schwester bevorzugt eine oder zwei Farben und kann nur durch die zu diesen Farben passende Lympha zur Flucht bewegt werden. Aber ihre starken und intelligenten Brüder bewachen sie gut – und sie sind nicht die einzigen aggressiven Kreaturen in dieser Welt…
EUR 9,99 http://ecx.images-amazon.com/images/I/51q0faHZMBL._SL160_.jpg


Juni 8th, 2010 um 15:24
Bewertung
The Void ist wahrlich ein außergewöhnliches Spiel. Die ersten Stunden in der Spielwelt von “The Void – die Leere”, die man hier bereist, sind verwirrend. Doch sie sind auch faszinierend, wenn man sich auf das Spiel einlassen kann.
Über das Spiel:
Das Spiel beginnt mit dem Tod einer Seele. Diese Seele bist du, doch anstatt wie all die anderen Seelen im “Alptraum” zu verschwinden, landest du in der “Leere” einer optisch grotesken Spielwelt. Stück für Stück wird man durch wundervoll animierte und gesprochene Zwischensequenzen der ersten Fürstin weiter in diese Welt geführt und sammelt seine ersten Farben. Farben, die Lebensessenz in dieser Welt, sind das Hauptelement des Spiels, sie können in Gärten gepflanzt und in Minen abgebaut werden oder einfach als einzelne Pigmente gefunden werden. Doch Farbe ist endlich und die Leere ist dem Tod geweiht, denn die Farbe hat sich von der Leere abgewandt.
Die Fürstinnen sind der Mittelpunkt dieser Welt, jede mit der Fähigkeit eine neue Welt zu erschaffen und doch gefangen in dieser Welt. Unterdrückt von Wächtern, grausame und groteske Wesen welche die Farbe unter Verschluss halten und behaupten den “Schöpfer” zu schützen. Wer sich jetzt fragt, wer nun wieder der Schöpfer ist und warum die Wächter die Fürstinnen gefangen halten der wird wohl diese Spiel kaufen müssen, denn mehr möchte hier ich nicht verraten.
Farbe wird benötigt, um in der Leere zu reisen, neue Wege zu öffnen, zu kämpfen und einfach, um in der Leere zu existieren. Denn deine Farbe nimmt dort ständig ab. Wer jetzt allerdings befürchtet, man wäre dauerhaft in Zeitdruck, der irrt. Denn in den Kammern, die man durch das bereisen der Leere erreicht, steht die Zeit still.
Hinter all dem steckt nun die Frage nach dem Warum und dem Wunsch nach der Rückkehr in die Realität. Die Aufgabe ist es, durch geschicktes Einsetzen der Farbe, die Welt von “The Void” zu ergründen und letztendlich eine Entscheidung zu fällen. Denn es gibt 13 verschiedene Enden die je nach Handlungsweise eintreten. Nur so viel zum Ende: Es fordert seinen Tribut, denn sie können nur eine retten…
Technik:
Ich konnte bisher noch keine Bugs entdecken und hatte bei fast 20 Spielstunden erst einen Absturz. Ich kann hier natürlich nur für meinen Rechner sprechen, doch das Spiel scheint recht stabil zu laufen.
Die meiner Meinung nach sehr schöne Graphik ist erstaunlich wenige Hardware-lastig und erfordert keinen High-End -Pc
Die Steuerung ist komplett einstellbar.
Contra:
Nach all dem Lob nun zum negativen. Gespeichert werden kann nur in der Leere und nicht in den Kammern. Es kann schnell passieren, dass man sich verzettelt und gar neu Anfangen muss. Das ständige Sammeln von Farbe kann nerven und fordert daher etwas Geduld. Die Wächter wiederum sind schwere Gegner und sorgen schnell für einigen Frust.
Fazit:
Wer ein außergewöhnliches und tiefgründiges Spiel sucht, das sich vom Einheitsbrei der Spielemassen abhebt und schwerwiegende Entscheidungen fordert, und wer den Willen und die Geduld zum Umdenken hat, dem kann ich dieses Spiel nur ans Herz legen. Dieses Spiel ist ein Kunstwerk und nicht zu unrecht im Museum für Moderne Kunst in Moskau ausgestellt.
Wer altbekannte leichte Unterhaltung sucht, ist allerdings ziemlich fehl am Platz.
Juni 10th, 2010 um 06:45
Bewertung
The Void ist weder ein Actionadventure noch sonstwie irgendwo einzuordnen! Es ist ein einziges Spielerlebnis, das in seiner Handhabung und Bilderpracht einzigartig ist. Nichts läßt sich hier kategorisieren oder mit Anderem vergleichen, weder der Begriff “Handlung”, noch “Rätsel” oder “Action”, nichts von alledem ist in herkömmlichen Sinne überhaupt vorhanden!
Man ist einfach mittendrin und versucht, nach den Spielregeln der “Leere” zu existieren, auszuführen und zu überleben. Und das durch den höchst komplexen Einsatz von Glyphen und Farben! Jede Glyphe und jede Farbe besitzt ihre eigene Eigenschaft und muß der Situation entsprechend klug kombiniert und eingesetzt werden. Der Einstieg verläuft konfus, man fühlt sich hilflos und allein gelassen, doch nach und nach eröffnen sich einem die Möglichkeiten, die Wege und die Aufgaben, die man zu erfüllen hat. The Void ist höchst komplex und sehr anspruchsvoll, aber dennoch kein Hexenwerk! Alles ist lösbar, und es macht irre Spaß, wenn man den Dreh endlich raushat. An Ideenreichtum wurde hier absolut nicht gespart. Auch die grafische Umsetzung ist wunderschön und vermittelt dem Spieler das Gefühl, sich in einer anderen Daseinsebene zu befinden. The Void ist ein spielerisches Experiment mit einem phantastischen Ergebnis, und jeder wird sich aus diesem Spiel etwas anderes herausziehen und es anders wahrnehmen. Rätsel und Action in diesem Sinne gibt es hier nicht, und trotzdem muß man permanent über sein Vorgehen nachdenken, es planen und klug agieren! The Void ist für mich eines der absoluten Highlights dieses Jahres, das zumindest im Vorfeld viel zuwenig Beachtung geschenkt bekam. Hoffe für die Entwickler, daß sich das bald ändert, denn sie haben hiermit wirklich ein absolutes Kunstwerk abgeliefert!
Juni 12th, 2010 um 05:54
Bewertung
The Viod ist irgendwie anders als die anderen Games, nichts für den Mainstream. Hier treffen sich Kunst und Philosophie auf einem Pakett, das eigentlich von Action und Realitätswahn geprägt ist. Irgendwie ist The Viod so etwas, wie ein interaktives Buch. Man fühlt sich in dieser Fantsiewelt wie der Schöpfer des Lebens. Alles was man benötigt ist Farbe. Farbe ist das Element des Lebens. Man benötigt schon ein paar Stunden um das ganze Konstrukt um The Viod zu verstehen. Man muss die Glyphen kennen und die Wirkung jeder Farbe. Ausserdem muss man seine Herzen im Auge behalten und diese mit neuer Farbe versorgen.
…
Warum ich beim Spaßfaktor nur zwei Sterne vergebe? Weil Spaß ein sehr untergeordnetes Element in diesem Game ist. Es geht nicht um Spaß in The Viod, sondern um das Verständnis von Abhängigkeiten und das erkennen der alles durch dringenden Ehrfurcht vor dem Leben.
Wahrscheinlich ist es die ruhige und kunstvolle Atmosphäre, dazu die schönen und sinnvollen Texte die The Viod zu dem machen was es ist: nämlich ein Traum von einem Spiel … oder ein Spiel von einem Traum
Juni 12th, 2010 um 16:54
Bewertung
Ich wollte nur mal kurz vor dem Schlafen gehen die Demo anspielen. Das wurden dann über 4 Stunden!
Woher die Motivation kam, das ich so(!) von dem Spiel gefesselt wurde, ist schwer zu beschreiben. Die Orte – falls man überhaupt diesen Begriff verwenden kann – sind sehenswert und wirken ein klein wenig krank und alptraumhaft aber auch fantasievoll und abstrakt und fesseln und manchmal erkennt man reale Strukturen, aber irgendwie sind sie dann doch gekonnt “unecht” eingebunden.
Die Soundkulisse dazu erzeugt eine angenehme Spannung und die Sprecherinnen stellen sofort einen emotionalen Kontakt mit dem Spieler her – Große Klasse! Die erste Fürstin habt eine Prise Erotik und Verletztlichkeit verpaßt bekommen, was dem Spiel gut steht und auch ein wenig meinen Beschützerinstinkt geweckt hat – interessante Art der Motivation.
Das generelle Rätzelkonzept mit den Farben und “durch Herzen umwandeln”, damit kämpfen und reisen habe ich noch nicht komplett verstanden und mein erstes “alpha” im Garten mißlang, aber mittlerweile kann ich Farben ernten.
Anfangs war ich verwirrt aber ich bin mir sicher, das es beabsichtigt ist.
Also, ich sag mal so: Wer noch nie ein Buch mit mehr als 200 Seiten gelesen hat, wird mit diesem Spiel nichts anfangen können. Nicht weil es viel zu lesen gibt (ist komplett vertont) aber man brauch manchmal Durchhaltevermögen.
In einigen Interviews mit den Entwicklern wurde klar, das die Entwickler dieses Spiel auch mit Absicht etwas unklar lassen und das Erlernen der Spielregeln bereits ein nicht unwichtiger Teil des Spieles ist. Ähnlich wie das Spiel “Flowers” bricht es mit allen aktuell so üblichen Spielgenres.
Der philosophische Ansatz der ganzen Monologe ist überaus interessant und man merkt, das sich da mal jemand richtig Gedanken gemacht hat! Zudem wurde ein sorgfältig ausgearbeitetes und vor allem nicht schnell hingeklatschtes Konzept ausgearbeitet und auch bin ins Detail umgesetzt.
An die Entwickler, Autoren, Sprecher und Grafiker/Designer kann ich nur ein ganz dickes Lob aussprechen!
Juni 13th, 2010 um 10:33
Bewertung
Hier hat man es mit einem sehr außergewöhnlichen Spiel zu tun, das in kein bisher existierendes Genre passen will. Leider heißt das in diesem Fall jedoch auch, dass das Spiel weder Fleisch noch Fisch ist. Am ehesten mutet es wohl wie irgendein originelles Rätselgame an. Nur, dass man am Ende wahrscheinlich feststellen wird, dass es letztlich gar nicht wirklich viel zu enträtseln gegeben hat. Der Aha-Effekt blieb bei mir aus und es ist keine Motivation da, mögliche Geheimnisse noch zu entdecken, die es wahrscheinlich ohnehin nicht gibt. Das Spiel bleibt also bis zum Ende hin recht kryptisch. Denn hinter der ganzen mystischen, unheimlichen Atmosphäre verbirgt sich letztlich nicht wirklich viel Substanz. Wie schon beschrieben wurde, ist das Gameplay ziemlich dünn, lässt Raffinesse vermissen und wirkt unnötig schwierig. Wie schon ein anderer Spieler darauf hingewiesen hat, besteht es letztlich daraus, Farbe zu sammeln, Farbe anzupflanzen, Fürstinnen Farbe zu schenken und die wenigen Gegner mit Farbe anzugreifen. Darum lediglich 2 Punkte für den Spielspaß.
Dennoch fand ich das Spiel sehr faszinierend. Was erstmal an der düsteren, aber dichten, fast schon erdrückenden Atmosphäre lag. Grafisch wurde sich sehr viel Mühe gegeben. Den Aufenthaltsort einer Fürstin zu betreten, war immer wieder sehr spannend. Wie auf einer Kunstausstellung will man sich alles mal anschauen. Highlight dürften dann für viele Spieler sicherlich die Fürstinnen selbst sein. Splitterfasernackt stehen, sitzen oder räkeln sie sich vor einem in einer ganz individuellen Umgebung. Dabei kommt eine klare, aber jederzeit ästhetische Erotikkomponente ins Spiel. Es sind jeweils recht unterschiedliche Frauentypen, die einem ihr Leid klagen, einen verführen wollen, mysteriös oder bedrohlich sind oder gar angriffslustig wirken. Die Vertonung ist dabei auf höchstem Niveau. Das alles kann wahrscheinlich grade für männliche Spieler natürlich auch ein guter Aufhänger sein, das Spiel durchspielen und alle Fürstinnen zumindest mal gesehen haben zu wollen.
Auf der anderen Seite sind dann die direkt der Hölle entstiegenen Wächter. Die sind weniger charmant, besitzen dafür aber donnernde, dröhnende Stimmen und wirken insgesamt ziemlich apokalyptisch. Wurden auch vom Aussehen her jeweils sehr detailgetreu und auf kreativ groteske Weise konzipiert. Z.B. Stahlstangen statt Beinen gehören unter den Wächtern noch zu den normaleren Anblicken.
Kurz gesagt, Level- und Figurendesign sowie Atmosphäre machen dieses Spiel aus und ich kann deshalb dazu raten, sich dieses Spiel mal anzuschauen, wenn man ein bißchen was für Kunst und Design übrig hat oder einfach mal etwas ganz Anderes, Morbides interaktiv erleben will. Es ist also eher was für Beobachter. Wer einfach nur ein anständiges Spiel zocken will, der wird mit “The Void” nicht glücklich werden. Denn Mängel beim Gameplay sind nicht zu leugnen. Ohne diesen Kritikpunkt hätte es ein wahres Meisterwerk werden können. Trotzdem kann es einen für eine Weile in einen Bann ziehen und entdeckungsfreudigen Menschen sei es empfohlen.
Juni 13th, 2010 um 19:04
Bewertung
Mir kam als erstes der Gedanke: manche Spiele kann man ohne weiteres bewerten. Bei anderen weiß man einfach nicht was man sagen soll. The Void ist so ein Spiel. Es ist etwas völlig Neues, denn das Konzept, das eine Welt nur mit und durch Farbe beeinflusst wird, hat es so noch nie gegeben.
Für The Void hat es eher wenig Werbung gegeben, deshalb ist das Spiel auch relativ unbekannt und ich hatte deshalb keine großen Erwartungen.
Mal eine kleine Pro umd Contra Aufstellung:
PRO:
- wirklich unglaublich gute und atemberaubende Spielumgebung. Wenn man eine Kammer das erste mal betritt, beschäftigt man sich die ersten Minuten nur damit alles genau in Augenschein zu nehmen. In jedem Detail erkennt man, dass einige Künstler daran mitgearbeitet haben, denn alles wirkt wunderschön abstrakt und modern. Es hat fesselnde Elemente die einen an Hundertwasser oder eben abstrakte Kunst erinnern.
- leichte Steuerung, die auch Gelegenheitsgamer sofort in den Griff bekommen
- richtig schöne Synchronisation mit angenehmen Stimmen und ausgearbeitete Dialogen
- es gibt eine interessante Storyline und jeder Charakter hat seinen eigenen Reiz. Mit den Fürstinnen hat man sofort Mitleid oder spürt Ehrfurcht wenn man vor ihnen steht. Die skurrilen Feinde dagegen fürchtet und hasst man.
- man muss endlich einmal seinen Kopf benutzen, denn wer nur drauf los läuft und Farbe verschwendet, wird nicht weit kommen und in der Leere verschwinden
- es gibt verschiedene Möglichkeiten wie das Spiel endet, je nachdem wie sich der Spieler während des Spiels entscheidet und handelt
CONTRA:
- zur Story: der Spieler wird mit einer kurzen und harten Einleitung begrüßt: “Du bist tot. Finde dich in dieser neuen Welt ohne Farbe und Leben zurecht.” Nach und nach werden einem dann laaaangsam die Umstände des Ganzen und die Regeln zum überleben erklärt. Ich war anfangs einfach nur verwirrt und völlig ratlos, was ich davon jetzt halten soll und was ich überhaupt tun soll. Erst nach einer Weile wird alles etwas klarer.
- das ganze Geschehen zwingt einen regelrecht mitzudenken. Und man muss nicht nur für die nächsten paar Minuten denken sondern auch für einen längeren Zeitraum bzw. Zyklus wie es im Spiel heißt, überlegen. Denn wer die Farben schlecht einplant kommt am Ende nicht mehr weiter und stirbt in der Leere
- das Game wird als First-Person-Action-Adventure gelobt: jedoch fehlt mir irgendwie die Action und das Adventure. Man ist nur unterwegs, läuft von A nach B und sammelt Farben. Wenn man dann mal einen Gegner vor der Nase hat, muss man erst einmal ausklügeln WIE man ihn denn schlagen kann. Das gann auf Dauer wirklich nervtötend sein.
- das letzte und wohl schlimmste am ganzen Spiel ist einfach die fehlende Unterstützung für den Spieler. Man steht einfach in dieser Welt und weiß nicht wirklich was man tun soll. Ich bin zeitweise immer völlig ratlos was eigentlich gerade mein Ziel ist. Außerdem wundert man sich lange Zeit warum diese und jene Glyphe nicht funktionieren will, bis man irgendwann durch Zufall auf die Lösung kommt. Ein Hilefmenü oder Ähnliches würde hier sehr viel helfen. Da The Void kaum bekannt ist, gibt es noch keinerlei Komplettlösungen oder Tipps und Tricks die einem helfen könnten…
FAZIT: schönes und bildgewaltiges Game, jedoch mit wenig Action und viel rätselarbeit für den Spieler. Trotz dieser negativen Aspekte fesselt das Spiel ohne Zweifel. Man möchte einfach in die nächsten Räume gelangen und die nächsten Wunder sehen, die dort mühevoll programmiert wurden. The Void ist es auf jeden Fall wert gespielt zu werden, denn so etwas hat die Spielewelt selten zu Gesicht bekommen.
Juni 14th, 2010 um 05:13
Bewertung
Die grosse Stärke dieses Spiels ist die Aufmachung der gesamten Spielatmosphäre. Sie enthält eine sehr gelungene Gestaltung in guter Grafik und mit tollen Dialogen, deren deutsche Übersetzung übrigens überdurchschnittlich gut gelungen ist…eine gute Arbeit.
Ein deutlicher Streitpunkt offenbart sich in der Spielmethodik: hier scheiden sich nämlich mit Sicherheit die Geister darüber, was von der Steuerung des Spielgeschehens anhand des Glyphenmalens zu halten ist. Einzigartig und vollkommen neuartig ist diese Steurungsmethode sicherlich; ob sie komplett gelungen ist, wird sich vermutlich als Geschmackssache erweisen.
Alles in allem ist das Spiel aber mit Sicherheit empfehlenswert und sowieso schon lange ein Geheimtip unter Spielern…zurecht!
Juni 14th, 2010 um 07:02
Bewertung
Hab mir das Spiel ebenfalls gekauft.
Ich finde das Spielprinzip, Grafik und Atmosphäre einfach Klasse.
Das einzige Manko für mich ist, dass es aus meiner Sicht einen extrem hohen Schwierigkeitsgrad hat, man fängt leicht mehrmals hintereinander von vorne an, vorallem am Anfang, weil man doch vieles erst selber rausfinden muss und man sehr geschickt mit der Farbe umgehen muss, da diese wircklich extrem rar ist.
Wer sich von einem hohen Schwierigkeitsgrad nicht abschrecken lässt wird daran gefallen finden. Außerdem ist dieses Spiel nichts für jemanden der seichte Unterhaltung sucht, das Thema ist sehr tiefgründig, da es um Tod, die Leere etc geht.
Juni 14th, 2010 um 19:52
Bewertung
Mein erster Eindruck von The Void war recht gut – eine stimmige, gut gesprochene Einführung und dann das sich wieder finden in dieser Leere”. Soweit so gut.
Doch spätestens wenn man den Teil des Spieles hinter sich gelassen hat, welcher wohl als Tutorial dienen soll – und einem klar wird, was genau man in diesem Spiel überhaupt machen muss – stellt sich sehr, sehr schnell Langeweile ein!
Denn im Grunde macht man die ganze Zeit nichts anderes als Blumen pflücken und sprichwörtlich dem Gras beim wachsen zusehen!
Wenn man genug Pflanzen gepflückt – oder wie es das Spiel nennt: Farbe gesammelt hat, muss man diese zu einer Fürstin” bringen. Wenn man dieser eine bestimmte Menge Farbe gegeben hat, gibt sie den Weg zu einem neuen Gebiet frei – dort muss man dann einer anderen Fürstin eine bestimmte Menge Farbe geben – das wiederholt sich dann wahrscheinlich so lange, bis das Spiel dann irgendwann zu Ende ist!
Doch wie kommt man an die Farbe ran?
Entweder man findet sie irgendwo oder man füttert” bestimmte tote Pflanzen mit Farbe, woraufhin sie dann nach einer Weile neue Farbe produzieren, die man dann ernten muss und zur Fürstin schleppt.
So weit so langweilig.
Hin und wieder bekommt man es mit Feinden” zu tun, welche man einfach ein paar mal anklicken muss, woraufhin diese dann widerstandslos sterben.
Also merke: Gras pflücken – zur Fürstin bringen – neues Gras Pflanzen – Gras beim Wachsen zugucken – Gras pflücken – zur Fürstin bringen…etc. etc….
Ach ja! Zwischendurch ein paar Gegner” anklicken…
Schlecht ist das Spiel nicht – jedoch nicht mein Fall.