Dragon Age: Origins (Uncut)
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Dragon Age: Origins (Uncut)
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- DRAGON AGE
Dragon Age: Origins (Uncut)
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Spiele
Dragon Age: Origins (Uncut)
EUR 19,99
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Juni 5th, 2010 um 23:31
Bewertung
Ich sage einfach nur eins: Bioware! Ein Spiel das von diesem Entwickler kommt kann einfach nicht schlecht sein. Und so ist es auch Bei Dragon Age: Origins. Ich habe seit langem kein Spiel mehr gespielt das solch ein Maß an Perfektion erreicht hat. Hier stimmt einfach alles, es gibt kaum unschöne Ecken, alles ist ins letzte Detail ausgefeilt.
Im Detail:
Die Story ist relativ simpel: Du (der Held) musst die Welt Ferelden vor der Dunklen Brut (Darkspawn) und einem Dämon (Archdemon) retten. Nichts besonderes und altbekannter Fantasy-Stoff, aber das Spiel baut nicht unbedingt auf die Hauptgeschichte sondern auf die unzähligen Nebengeschichten. Jeder Begleiter des Helden hat seine persönliche Geschichte und in jedem Ort gibt es dutzende Nebenaufgaben zu erfüllen. Alle sind wunderbar erzählt und motivieren stets zum weiterspielen.
Die Grafik ist das einzige nennenswerte Problem, denn sie ist nicht mehr wirklich zeitgemäß. Man merkt vor allem an den oft verwaschenen Texturen das das Spiel auch auf Konsolen erschienen ist. Die Umgebungen sind hübsch und stimmig, setzen aber längst keine Maßstäbe mehr. Die Charaktere sind ebenfalls nett animiert und detailiert, sehen aber aus nächster Nähe teilwiese grässlig aus. Zum glück gibt es eine High-Resolution Texture Mod die viele Texturen gegen neue, schärfere tauscht. Die grafische Schwäche hat allerdings auf den Vorteil das das Spiel keinen starken PC erforder. Ein guter Mittelklassen-PC reicht aus um das meiste auf “Hoch” zu stellen. Besonders profitieren tut Dragon Age vor allem von einem Quadcore-Prozessor. Die Grafikkarte nicht so extrem entscheidend.
Die Vertonung ist eine der besten die ich jemals gehört habe. Allerdings spreche ich hier von der englischen Version, wo die Sprachqualität der deutschen haushoch überlegen ist. Jeder Charakter hat seine eigene Stimme und jede Stimme passt zum Charakter. Nur der Held hat keine. Typisch für Bioware sind auch die Gespräche zwischen den Charakteren. Oft stehe ich einfach nur rum und höre zu wie sich Morrigan und Allistair wieder mal zanken.
Das Gampeplay ist flüssig und intuitiv. Die Steuerung ist einfach zu verstehen und nutzt eine Mischung aus Maus und Tastatur. Alternativ kann man das Spiel auf aus der Vogelperspektive (wie z.B. Diablo) rein mit der Maus spielen. Ebenfalls super ist die Möglichkeit jedem Begleiter ein Verhalten “einzuprogrammieren”. So kann man zum Beispiel seinem Heiler den Befehl geben das wenn ein Mitstreiter weniger als 25% Lebensenergie hat einen Heilzauber zu sprechen. Oder das der Tank eingreift wenn der Heiler angegriffen wird. Wer dieses System beherrscht kann sich eigentlich sehr entspannt zurücklehnen und nur seinen Lieblingscharakter steuern. Alternativ kann man auch jeden Befehl selber geben. Praktischerweise kann man das Spiel jederzeit pausieren.
Der Schwierigkeitsgrad ist ebenfalls gut gelungen. Selten gibt es Situationen wo man sich betrogen fühlt. Meistens hat man einfach nicht die richtige Strategie. Diese gilt es zu finden. Ich persönlich empfehle das Spiel auf “Normal” zu beginnen. “Leicht” ist viel zu einfach und an “Schwer” und “Albtraum” sollten sich nur erfahrene Spieler wagen. Zum Glück kann man den Schwierigkeitsgrad im Spiel wechseln fals man mal nicht weiterkommt.
Einen großen Kritikpunkt muss ich allerdings erwähnen. Das sind die Ladezeiten. Dragon Age besteht nicht aus einer großen Spielwelt, sonder aus vielen kleinen Bereichen. Selbst um ein Haus zu betreten ist ein Zonenwechsel nötig. Oft sind die Ladezeiten quälend langsam, besonders zwischen den großen Gebieten.
Edit: Seit Patch 1.03 sind die Ladezeiten deutlich gesunken. Areale laden nun deutlich flotter. Trotzdem sind die Ladezeiten von einem Quicksave deutlich zu lang, besonders wenn man dazwischen nicht das Areal verlassen hat.
Fazit: Wer Rollenspiele liebt, für den ist Dragon Age ein Pflichtkauf. Und danach ganz schnell Mass Effect 2 kaufen!
Juni 6th, 2010 um 01:40
Bewertung
Kurz gesagt: das epischste Game, daß ich bisher gespielt habe!
Insgesamt erinnert mich die Atmosphäre des Spiels etwas an Peter Jacksons Herr der Ringe Film. Wobei das Spiel erwachsener, im Sinne von blutiger, rüberkommt. Denn bei Dragon Age fließt das Blut in strömen. Von daher gehört das Spiel sicher nicht in Kinderhände.
Die Grafik des Spiels finde ich persönlich sehr gut gelungen und vor allem stimmig. Ebenso der Soundtrack, der perfekt zu dem Fantasy-Ambiente passt und Kinoqualität erreicht. Ich hätte mir nur noch etwas mehr Interaktion mit der Umgebung gewünscht, wie z. B. zerstörbare Fässer oder Objekte. Ansonsten ist die Umgebung sehr ansehnlich designed und solche Dinge wie wehende Fahnen und viele animierte Objekte tragen zur Stimmung bei.
Es wird, wie oft bei den Spielen von Bioware, wieder viel gesprochen und das Verhandeln mit den Figuren die einem im Spiel begegnen ist neben den Kämpfen ein wichtiges Element, welches sich auf das weitere Spielgeschehen auswirkt.
Zum Beispiel müssen wir tagsüber ein Dorf und dessen Bevölkerung auf den bevorstehenden Angriff einer untoten Armee bei Nacht vorbereiten. Es gilt, die Moral der Truppen, die anfangs in Anbetracht einer aussichtslos erscheinenden Lage sehr schlecht ist, zu stärken.
Und einige, die nicht kämpfen wollen, müssen überredet oder zur Not mit Gold angeheuert werden. Wenn dies misslingt, stehen einem bei Einbruch der Nacht entsprechend weniger Kämpfer zur Verfügung. Auch kann die Verhandlung mit einigen nach hinten losgehen und statt der erhofften Verstärkung kommt es zum Kampf mit den potentiellen Verbündeten, was auch noch zusätzlich zum Verlust von wertvollen Ressourcen wie z. B. Heiltränken führen kann.
Dies kann den Verlauf der folgenden Schlacht ungünstig beeinflussen, deswegen empfehle ich häufiges Speichern, so daß man unter Umständen noch einmal neu an die Sache herangehen kann.
Die Charaktere im Spiel wirken sehr lebendig haben durchweg eine interessante Geschichte zu erzählen. Außerdem hat es einen gewissen Einfluss auf den Spielverlauf, je nachdem wen man für die jeweilige Mission mitnimmt. Zum einen mischen sich die Charaktere oft ungefragt in die Verhandlungen mit anderen Spielfiguren ein. Der ein oder andere Konflikt ist somit vorprogrammiert. Zum Beispiel Morrigan, eine Magierin die bevorzugt die schwarze Magie einsetzt, zeigt oft wenig Verständnis für Wohltaten.
Auch unterhalten und streiten sich die Mitglieder der Gruppe während man unterwegs ist häufig. Alistair, ein Templer, hat wenig übrig für schwarze Magie, was zu häufigen Zankereien mit Morrigan führt.
Die Verbündeten Spielfiguren, die sehr unterschiedliche Fähigkeiten haben, müssen erst einmal gefunden und überzeugt werden, sich der Gruppe anzuschließen. Ein kleiner Tip am Rande: Als besonders nützlich hat sich für mich bisher Wynne, eine Heilerin herausgestellt. Diese erspart einem den ein oder anderen Heiltrank, was im wahrsten Sinne Gold wert ist.
Sehr stimmig: die Verbündeten warten am Lagerfeuer in einem Camp auf ihren nächsten Einsatz. Dort kann man sich in aller Ruhe mit den Figuren auseinandersetzen und unterhalten. Zudem kann man bei einem Zwergenhändler nützliche Gegenstände, Tränke oder Verzauberungen erwerben. Je nachdem, wie man mit den Figuren spricht, kann sich Zuneigung oder Abneigung bei den jeweiligen Figuren entwickeln, woraus sich auch eine Romanze ergeben kann.
Alles in allem ist Dragon Age ein gewaltiges Epos, mit einer unglaublich dichten Atmosphäre – spannend, fesselnd, düster und dramatisch. Wer ein Spiel mit einer packenden Fantasy-Geschichte sucht und sich nicht daran stört, daß neben den Kämpfen sehr viel gesprochen und erzählt wird, wird den Kauf warscheinlich nicht bereuen.
Juni 6th, 2010 um 03:33
Bewertung
Zum Teil haben mich einige der Negativrezensionen hier etwas verblüfft.
Ich gehöre aufgrund meines recht jungen Alters ( < 20 ) nichtmehr zur großen RPG-Klassiker Generation, habe aber immerhin Baldur's Gate II noch viele Stunden und mit viel Begeisterung gespielt. Generell interessiere ich mich nur für Rollenspiele, die zumindest an das Kampfsystem angelehnt sind, mit Action RPGs und Open World Games à la Oblivion kann ich persönlich nicht viel anfangen.
Was mich hier zunehmend vor den Kopf stößt, sind die durchaus guten und zum Teil auch sehr gut nachzuvollziehenden Rezensionen einiger alter Hasen des Genres, die sich über einige Spielmechanismen in Dragon Age aufregen, weil sie sie nicht für RPG-kompatibel halten, irgendwo hier steht auch geschrieben, dass man DA gar nicht als solches bezeichnen kann.
In solchen Fällen frage ich mich, ob manchen Leuten nicht klar ist, dass sich das Genre ab einem gewissen Punkt einfach weiterentwickeln MUSS. Ich sage hier nicht zum besseren, ich sage aber auch nicht zum schlechteren. Dass man nicht immer ein Baldur’s Gate 3 erwarten sollte, weil man sonst bitter enttäuscht wird sollte mittlerweile klar sein. Irgendwann würde es doch auch langweilig werden, wenn alle Spiele nach den selben Prinzipien funktionieren würden, oder etwa nicht?
Über Level-Scaling, automatische Regeneration/Aufwachen, Fehlen von alltäglichen Aktionen, Rätseln in der Spielwelt kann man sich aufregen – muss man aber nicht. Man kann auch einfach davon absehen und anerkennen, dass Dragon Age ein gutes, UNABHÄNGIGES Spiel ist.
Ich hab in den lezten Jahren wahrlich viele extrem mittelmäßige Spiele zu Gesicht bekommen. NWN2 beispielsweise gehörte für mich dazu, aber nicht weil es nicht irgendeinem übermäßig hohen Erwartungshorizont entsprach, sondern weil ich es einfach unstimmig fand. Es war vergleichsweise billig aufgemacht, das Charaktersystem hat nicht so richtig funktioniert, die Begleiter haben mich kein bisschen angesprochen etc. etc.
Wenn man irgendetwas von DA nicht behaupten kann, dann eben dies.
Das Spiel schafft eine unglaubliche Atmosphäre. Obwohl die Storyline wenig originell ist, zieht sie einen vollkommen in ihren Bann, weil die Zwischensequenzen filmreif (es gibt ja sogar Hardcore RPGler, die es schaffen sich darüber zu beschweren…) aufgemacht sind, die Begleiter (von je nach Präferenz des Spielers ausgeschlossenen) interessant sind und man mehr von ihnen erfahren will und weil einfach alles passt.
Das Spiel ist trotzdem kampflastig – ja, das ist es, und es gehört zu diesem Spiel einfach dazu. Wenn ich auf dem Cover einen Drachen sehe, der aus Blutspritzern gemalt wurde, und einem auf der Rückseite ein “Dark Fantasy-Epos” angekündigt wird, was soll ich denn da sonst erwarten? Die Geschichte zeichnet nunmal eine raue Welt auf, in der man sich gegenseitig schnell mal ein Schwert in die Gliedmaßen rammt, und dementsprechend werden die meisten Konflikte auch so gelöst. TROTZDEM lässt sich es Dragon Age nicht nehmen, eine gute Geschichte zu erzählen und sich nicht auf “Suche, hole, bringe”-Quests zu beschränken, selbst wenn ich meine Quests nicht nur reden, sondern durch draufkloppen löse. Und hier liegt der Unterschied zwischen einem guten und einem durchschnittlichen Spiel.
Das oft angesprochene Level-Scaling ist für Leute, die gerne Erfolge bemerken natürlich frustrierend, zur selben Zeit hat es aber auch seine Vorteile. So kann man beispielsweise bis zum Ende davon ausgehen, dass sie Kämpfe fordernd bleiben, und man nicht irgendwann nur noch einmal draufhauen muss, bis ein Gegner stirbt. Belohnt wird man so gut wie nie direkt nach den Kämpfen, sondern in der Regel vom Questgeber, was ich persönlich eher für ein Plus als für in Minus halte, aber jedem das seine (Beispiel: besiegt man den Drachen im Frostgebirge, kann man sich aus dessen Schuppen in Demerin eine Rüstung basteln lassen. Der Sieg wird also auf jeden Fall belohnt!)
Zum Thema autmatisches Wiederbeleben nach den Kämpfen: Abgesehen vom fehlenden Realismus Faktor, sehe ich hier wirklich kein Problem. Ich persönlich habe es immer als eher nervig empfunden, nach einem Kampf in dem mehrere Begleiter gefallen sind, weil es beispielsweise ein Bosskampf war, und ich eigentlich meinen Triumph feiern und mich mit dem weiterführen der Story belohnen will, erstmal in die nächste Stadt zu rennen und meinen Charakter wieder aufwecken zu lassen. Komplett Nachteillos bleibt der Tod in Dragon Age ja trotzdem nicht. Dafür sorgen schließlich die Abzüge auf diverse Attribute, die man mit Verletzungsaussrüstung behandeln kann bzw. sollte.
Wer sich also an den “Anti-Klassiker” Elementen nicht stört, kann in Dragon Age eines der unterhaltsamsten Spiele der letzten Jahre finden. Wer das tut, der lässt es eben bleiben.
Juni 6th, 2010 um 08:34
Bewertung
Ursprünglich habe ich das Spiel bei einem Freund mal begonnen, weil ich eigentlich kein großer Rollenspiel-Spieler bin. Allerdings hat mich das Spiel sofort überzeugt.
Natürlich ist das Spiel, im Vergleich zu anderen Rollenspielen, recht linear. Man kann zwar wie gewohnt zwischen den Städten usw. immer wieder hin und her reisen, aber die einzelnen Orte kann man nicht großartig frei erkunden. Für gewöhnlich läuft man eher durch ein Schlauchlevel. Ich finde das allerdings nicht weiter schlimm, da die Karten deswegen nicht langweilig sind. Gerade die Kämpfe machen viel Spaß. Als ich bei Tests gelesen hab, dass die Schwierigkeit recht hoch sein soll, hab ich mir nur gedacht ach was. Sonst spielt man auch alle Spiele auf hohen Schwierigkeitsgraden. Auf “Leicht” hat man ja keine Herausforderung!
Auf Grund der Test habe ich dann doch erstmal auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad gestartet und man muss schon sagen, dass es stellenweise recht schwer wird. Nur wer immer wieder seinem Team neue taktische Befehle gibt kann überleben. Zwar kann man eine automatische Taktik einstellen, aber man muss trotzdem überall eingreifen um das Gefecht erfolgreich zu beenden.
Die Spielzeit ist echt enorm. Laut Test waren es glaube ich 40-50 Solo-spielzeit. Die wird bei mir wahrscheinlich um einiges höher ausfallen, da ich bis jetzt etwa 13 Stunden Solo-spielzeit habe und laut Spiel erst 10% des Spiels absolviert habe. Dazu muss ich aber sagen, dass das Spiel bei mir inzwischen auch bestimmt 2-3 Stunden pausiert war, während ich abwesend war. Trotzdem bleiben dann noch 10 Stunden Spielzeit für 1/10 des Spiels. Das liegt vor allem daran, dass es viele Nebenquests gibt. In der Stadt gibt es eine Tafel mit Quest, verschiedene andere Parteien, die ebenfalls Aufträge vergeben. Es bleibt dann einem selbst überlassen ob man schnur gerade der Hauptstory folgt (,die übrigens super spannend ist!) oder sich auch mal etwas Zeit nimmt und Nebenquests erfüllt, sich hier und da nach guter Ausrüstung umguckt, usw.
Sehr gut ist auch das Teammanagement! Sobald man sich mal etwas besser mit seinen Kameraden versteht, erfährt man auch deren Geschichten, wodurch man noch besser in die gesamte Geschichte eintauchen kann. Und es macht auch Spaß sich einfach mal etwas Zeit zu nehmen und sich mit dem Kameraden mal etwas auszutauschen.
Alles in allem kann ich das Spiel nur empfehlen. Eine spannende Story, packende und anspruchsvolle Kämpfe und auch auf meinem schwachen Laptop eine noch recht guter Grafik ohne laggen. Auf meinem Desktop PC dann eine sehr gute Grafik!
Juni 6th, 2010 um 17:38
Bewertung
Im ungedrehtem Falle müßte es also dann auch heißen: Dinge die nicht glänzen können Gold sein. Damit spiele ich auf die hier oft erwähnte Graphikkritik an.
Ich persönlich finde die Graphik sehr schön und gelungen, lege aber eher wert auf das Spiel selbst als auf Graphik.
Seht euch mal die gamevideos auf youtube an.
Zur Story: Das Land befindet sich im Krieg gegen Orks und Dämonen. Der König wird von einen seiner Berater in eine Falle gelockt und stirbt. Dieser Berater hat Ambitionen auf den Thron.
Der Spieler muß Verbündete finden um die Gefahr durch den Verräter und den Dämonen Einhalt zu gebieten.
Auf der Reise durch das Land findet man viele Gefährten mit unterschiedlichen Fähigkeiten. So schließt sich euch z.B. die sexy Hexe Morrigan an.
Oft belausche ich die witzigen Dialoge zwischen Morrigan und Alistair(ein Templer),die sich Spinnefeind sind.
Morrigan ist ein wenig zynisch dabei und behält stets das letzte Wort.
Die Skills sind sehr beeindruckend. Einer meiner Lieblingsskills ist der Zauberspruch “Feuerball”. Dabei schließt man eine Feuerkugel auf eine Horde Orks, diese Feuerkugel explodiert, reißt die Orks zu Boden und die Orks kommen brennend aus dem Inferno.
Sogar Erdbeben lassen sich auslösen. Die Graphik dabei ist sehr beeindruckend.
Auch im Nahkampf geht es zur Sache. Mit Schwertern, Äxten und Hämmern wird auf die Gegner eingeschlagen, sie werden mit Schilden zu Boden geschleudert oder enthauptet. Nicht in Kinderhände.
Viele Waffen lassen sich per Runen aufrüsten.
DLC:
Es gibt bisher drei DLCs als Spieleerweiterung für wenig Geld. In einem DLC kann man einen Golem befreien, der im Faustkampf seine Gegner zu Brei haut.
Im 2. DLC kehrt man zurück an dem Ort, wo der König getötet wurde, findet seine Schatztruhe und sorgt dafür dass die geschändete Leiche des Königs angemessen bestattet wird. Sehr heftiger DLC. Dabei gingen alle Manatränke drauf.
Im 3. DLC gilt es eine Festung(Soldatenhügel) zu erobern und diese als Stützpunkt zu nutzen.
Im Hauptspiel gibt es neben dem Hauptquest unzählige Nebenquests
Die Spielzeit+ DLCs beträgt ca. 50 Stunden.
Die Steuerung ist sehr einfach und vergleichbar mit KOTOR.
Der einzige leichte Kritikpunkt ist, dass der Schwierigkeitsgrad oft zu unausgewogen ist. So metzel ich mit Feuerball, Erbeben und Blitzgewitterzauber scharenweise Orks nieder und an der nächsten Ecke steht ein feindlicher Magier, der in 5 Sekunken drei meiner Begleiter ins Jenseits befördert.
Zuerst fand ich das frustrierend. Später wurde ich eben vorsichtiger.
Wer ein anspruchvolles Rollenspiel ala Mass Effect oder KOTOR sucht, wird es in Dragon Age finden.
Juni 7th, 2010 um 00:03
Bewertung
Dragon Age bietet eine wirklich gute Grafik und guten Sound/Musik. Auch die deutschen Sprecher verstehen setzen die Atmosphäre und die Charaktere sehr gut in Szene. Es gibt keine nervigen Bugs und auch die KI erlaubt keine Kritik.
Das was mich an dem Spiel aber am meisten beeindruckt hat, ist der Tiefgang und die wirklich epische Geschichte. Man ist von Anfang an in einer Welt mit vielen Details und nahezu uneingeschränkten Handlungsmöglichkeiten. Dabei wird schnell klar, dass die Geschichte bis ins kleinste Detail ausgereift und das bei einer bisher nie dagewesenen Komplexität. Ich habe in meinem Leben schon einiges an Rollenspielen und auch anderen Games gespielt, aber ein so intensives Erlebnis wie mit Dragon Age Origins hatte ich bisher nicht. [Achtung: Minispoiler] Ich kann jedem nur abraten, sich zu sehr auf das erlebte einzulassen, weil man sonst bei einigen der möglichen Ausgänge ganz schön traurig sein wird. [/Minispoiler]
Den downloadbaren Inhalt sehe ich im Gegensatz zu einigen Vorrednern nicht negativ, obwohl ich von EA alles andere als begeistert bin. 50-80 Stunden Spielzeit für ein solches Spiel sind auch ohne kostenpflichtige Downloads mehr als genug. Den DL Content sehe ich eher wie Addons und dafür muss man ja schon seit eh und je zahlen.
Fazit: Top Technik, Steuerung und eine Spielzeit von 50 Stunden (nicht alle Quests) machen DA:O für mich zum besten Spiel aller Zeiten.
Juni 7th, 2010 um 08:23
Bewertung
Erst einmal zur Kaufentscheidung:
Als ich mir alle Testberichte und Gameplayvideos durchlas(-sah ) entschied ich gegen Risen, weil mir das dunkle Szenario mehr zusagte und ich gerne dieses Gruppenspiel habe. Auch absolut alle Spielemagazine Dragon Age besser bewerteten. ( Auch wenn ich auf die Bewertung dieser wenig gebe und eher als Tendenz ansehe. ) Leider gab es keine richtige Demo….
Nun zum Spiel:
Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt und das Spiel ist eindeutig das beste Rollenspiel, dass ich je in den Händen hatte. Vor allem, weil es sehr tiefgründig, mitreißend und vor allem nicht wendungsarm ( hab als adeliger Zwerg angefangen ).
Handlung:
Die Story ist für mich das Herzstück eines Spiels und hier schön komplex und spannend. Oberflächlich geht es natürlich konservativ um das Böse, das droht die Menschen(, Elben und Zwerge) zu zerstören. Nun müssen sich alle zusammen gegen die Dämonen vereinen. So weit so gut: die eigene Aufgabe ist es diese Bedrohung namens Dunkler Brut angeführt von einem Erzdämon zurückzudrängen. Es gilt Waldelfen, Zwerge, Magier, Templer und natürlich die Menschen nacheinander zu helfen und deren Unterstützung im Kampf gegen die Dunkle Brut zu sichern.
Quests
Die Quests sind sehr abwechslungsreich und logisch(!) gestaltet.
( Kein sammle 10 Kaktusfrüchte und töte drei hässliche Spinnen … )
Natürlich sind alle Hauptquests schön im Dialog gestellt und so noch einmal anschaulicher dargestellt.
Natürlich kämpft man sich dann auch durch Dungeons mit schnell mal 13 – 15 Gegnern auf einmal, die durch die richtige Taktik ins Jenseits befördert werden müssen.
Die Nebenquests( bis auf wenige Ausnahmen alle auf den Anschlagtafeln in den Städten oder den Säcken der freien Magier…) sind auch ganz ok, z. B. soll man Abenteurer ( als Boten eines wichtigen Briefes) auf deren Weg aufhalten und kann dies nach alter Rollenspielmanier entweder friedlich oder kämpferisch tun. Die Belohnungen sind meistens auch sehr nützlich.
Gewalt
die 18 USK sind zurecht gegeben: Die Gewaltdarstellung ist schon sehr heftig.
Allerdings hätte man nicht bei jedem antippen des Gegners literweise Blut spritzen lassen müssen und dann die Charakter voller Blutspritzer in Ruhe miteinander sprechen lassen müssen. ( das hat auch nichts mit Realismus oder Anschaulichkeit zu tun )
Variationsmöglichkeiten
Davon gibt es sehr viele, wodurch die Dialoge noch einmal um einiges Interessanter werden z. B. von Dämon besessenen Jungen töten, mit Hilfe des Blutmagiers Menschen opfern zur Dämonenaustreibung oder doch beim Zirkel der Magi um Hilfe ersuchen. Das macht ein Rollenspiel aus: moralische Entscheidungen und das hat Bioware mit vielen guten Ideen super umgesetzt.
Begleiter
Die “Gefährten” , die man nach und nach trifft, sind auch erstklassig gelungen. Jeder hat einen richtigen Charakter mit eigenen Werten und Meinungen. Der ewige Zwist zwischen der Waldhexentochter Morrigen und dem magiekritischen Templer Alister zeigen die absolute Glaubhaftigkeit der Charakter.
Grafik
Leider veraltet, aber man wollte natürlich auf dem PC-Gamer Markt eine breitere Käuferschicht ansprechen. Vor allem Höllen und Berglandschaften sind meiner Meinung etwas polyphon arm. Die Charakteren an sich sind dagegen detailliert dargestellt.
Sound
Dolby Surround: allerdings kein richtiger “Raumklang”. Stimmen gut synchronisiert, allerdings öfters bei ausgewachsenen Männern auch etwas kindliche Stimmen eingesetzt, was die Atmosphäre zertört hat……
Musikuntermalung ist dazu auch sehr gut gelungen nicht zu aufdringlich und passend zum Handlungsort.
Fazit:
Die lineare Spielweise ist nicht jedermanns Sache, allerdings wird jeder der nur ein bisschen Interesse an Rollenspielen seinen Spaß haben.
Auch zu bemerken ist, dass EA auf einen Kopierschutz wie SecuRom verzichtet hat und somit sich nicht unauffindbar in den Kernel des Betriebssystems gehakt wird, und Blue Sreens wie aus dem Nichts auftauchen…
Man bekommt einiges für sein Geld und kann sich mit allen Nebenquets auf 70 Stunden Dragon Age freuen.
Juni 7th, 2010 um 09:37
Bewertung
Ich finde dieses Spiel einfach klasse.
Die Grafik ist gut. Die Spielführung übersichtlich und klar. Man irrt nicht orientierungslos durch die Gegend und weiß nicht was man als nächstes tun soll.
Besonders gefallen mir allerdings die vielen verschiedenen Möglichkeiten der Charakterentwicklung, der Beziehungen zu den anderen Gruppenmitgliedern. Die Tatsache, dass je nach Grundentscheidung eine andere Vorgeschichte zu erspielen ist und die immer neuen Herausforderungen in bestimmten Bereichen Entscheidungen zu treffen.(Auch wenns manchmal schwierig ist “z.B. Welcher Kandidat eignet sich am besten als Zwergenkönig”).
Ich habe das Spiel jetzt mit einem neuen Charakter “Mensch, Adlige” noch einmal durchgespielt und mich bei bestimmten Aufgaben anders entschieden und dem entsprechend war der Spielverlauf und das Verhalten der Gruppenmitglieder sowie der Personen die ich getroffen habe unterschiedlich. Das ist klasse.
Jetzt warte ich gespannt auf die offizielle Erweiterung “Dragon Age: Origins – Awakening” und freu mich drauf.
Juni 7th, 2010 um 18:21
Bewertung
Hallo liebe Mitspieler,
ich kann mich allem vorab positiv Geschriebenem nur anschliessen.
Mich hat das Spiel schlichtweg überwältigt, denn eigentlich war ich eher skeptisch aufgrund der Qualität vieler anderer Spiele, die in diesem Jahr bereits erschienen sind. So manches Spiel wurde vollmundig angepriesen bereits lange vor dem Erscheinen und erwies sich dann als fehlerverseucht, lückenhaft oder einfach zu steif. Doch Dragon Age macht hier so vieles anders, ja besser.
Vom ersten Moment an zieht es den Spieler in seinen Bann. Die Storyline ist so abwechslungsreich, die Szenarien so einladend, Emotionen kochen hoch, Intriegen werden gesponnen, mal wird man geliebt mal gehasst. Also ich weiss nicht, wann ich das letzte mal so tief in ein Spiel hineingezogen wurde. Es macht bereits enormen Spass lediglich die 6 Einführungsszenarien zu spielen. So manches mal habe ich da geschmunzelt, gelacht (“….Na ob Du Dich nicht damit übernimmst mit uns beiden Hübschen die Nacht zu verbringen, na wir sind da mal gespannt…..”), war zornig oder traurig. Meist jedoch war ich schlichtweg überrascht, wie viel Liebe in jedem noch so kleinen Detail steckt, obwohl es ja “nur” Einführungsszenarien sind. Doch jedes hat seinen Platz, jedes seine Überraschungen und jedes ist stimmig ! Und dabei sind die Spielzeiten je Einführunsgszenario erstaunlich lang (ca. 2 Std. je nach dem ob man alles absucht und jeden Text liest). Besonders beeindruckt hat mich auch, dass in einem eher taktischen Spiel, das von der Grundausrichtung zudem kriegerisch ist, dennoch so viel Platz gelassen wurde für Gefühle wie Liebe, Neid, Zorn, Rache, Erotik, kulturelle Einflüsse oder einfach nur politisches Rankenspiel. Man hastet nicht von einem Kampfszenario zum nächsten, sondern wird an manchen Stellen minutenlang durch Zwischensequenzen oder kleine auflockernde Aufgaben vom Kampfdruck abgelenkt. Dabei sind die spielbaren Personen gut ausgestaltet, haben jeweils einen eigenen Charakter und daher eigene Gesprächsoptionen. Immer wieder finden sich witzige, spitzfindige oder einfach nur hinterlistige Gesprächsoptionen. Sogar Ratespielchen oder Worträtsel sind an einigen Stellen integriert. Unerwartet und evtl. eben darum überwältigend.
Ich spiele RUCKELFREI / butterweich unter
+ 1920×1200
+ 4x Antialiasing
+ 16 Anisotrophisch
+ Treiber Details alle auf max. Quality
+ Supersampling an, Filterungen aus
+ Alle Spieledetails auf Maximum
+ Alle unnnötigen Hintergrundprozesse gekillt (Batch-Datei)
+ Alle unnötigen Dienste gestoppt (Batch-Datei)
Und es sieht einfach nur gut aus.
Meine Hardware ist nun 2 Jahre alt, neuer ist die Grafikkarte und das Windows 7 Ultimate 64 Bit:
+ Quadcore CPU, INTEL 9450 2.66 GHz bei ca. 3.2 GHz (8×400)
+ 6 GB RAM, DDR2-1066 bei ca. 950, 5-5-5-18
+ Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 280 (Singlecore, kein SLI)
+ eSATA WD Raptor
+ auf einem 24″ LCD Monitor
+ Somit ein noch guter PC, aber keine Monster Maschine
Ich habe bei schlichteren Spielen, teilweise auch bei MMOs erheblich schlechtere Ergebnisse bzgl. der FPS, bei deutlich geringeren Einstellungen. Zudem ist mir das Spiel in ca. 20 Spielstunden kein einziges mal abgestürzt. Von daher habe ich den Eindruck, dass die Entwickler hier saubere Arbeit geleistet haben.
Um es kurz zu machen :
+ Die Grafik ist wunderschön, stimmig und lädt immer zum neugierigen bestaunen ein
+ Sehr schöne Animationen
+ Eine enorm dichte Stimmung
+ Das Taktiksystem ist aus Baldurs Gate, Mass Effect oder Kotor bestens bekannt
+ Gesprächsoptionen beeinflussen an einigen Stellen den weiteren Verlauf
+ Enorme Komplexität, die jedoch eher als Spielevielfalt empfunden wird
+ Eine erfreulich lange Spieldauer
+ Deutlich bessere Bedienbarkeit als auf den Konsolen
+ So manches wurde von gängigen MMOs abgeschaut, so dass man sich schnell “zuhause” fühlt
+ Positiv überrascht hat mich auch das aus MMOs bekannte Taktik-Konzept (Tank, Off-Tank, Schurke, Fernangriffe, Supporter, Magier, Heiler, Begleittiere, …)
+ Eine Art Handwerkssystem, um im Kampfeinsatz nützliche Gegenstände selber herzustellen
+ Sehr viele Optionen für die Entwicklung des Helden (So kann ein Magier auch zum reinen Supporter oder zum Meisterheiler werden)
+ Enorm viel gesprochener Text
+ Enorm viel lesenbarer Text, wenn man sich darauf einlassen kann und möchte
+ Offene Schnittstelle für MODs
+ Mein absoluter Jahres Überraschungshit, der dem Genre heftig einheizt
+ 5 Sterne Gesamteindruck, und ich würde sogar noch einen weiteren vergeben, wenn es diesen für ein “Herausragend” gäbe
Weniger Positiv:
). Aber von der Grundausrichtung eben kein Fun-Game.
- Die eingeschränkten Bewegungspfade haben mich eher gestört
- 3 Sterne für “lustig” im Sinne von Witzig, denn es ist ein erst ab 18 Jahren freigegebenes Spiel, und abgeschlagene Köpfe gehören zumindest bei mir nicht in die Kathegorie “Lustig”. Natürlich sind jedoch lustige, witzige Spielelemente enthalten. Und die Lust zu spielen ist enorm (Minimum 5 Sterne
- Enorm viel zu lesender Text für diejenigen, die weniger an Hintergrundinformationen interessiert sind
Mögliche Probleme:
(1) Nach Patch 1.01a startet das Spiel nicht mehr oder man erhält einen Side-by-Side Konfigurationsfehler:
Dies kann an C++ liegen (i.d.R. nicht Windows 7).
Zur Lösung kann man das nötige Microsoft Visual C++ 2005 Service Pack 1 Redistributable Package ATL Security Update herunterladen und nachinstallieren
Hier ein Downloadlink
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=766a6af7-ec73-40ff-b072-9112bab119c2&displaylang=en
Wichtig: Auch bei 64-Bit Systemen nur die vcredist_x86.exe nehmen, sonst funktioniert es nicht.
(2) Es werden keine Downloadinhalte angezeigt:
Zunächst einmal muss man sich regulär anmelden und ein Konto eröffnen.
Unter diesem Konto dann seine Codes eingeben.
Wenn es dennoch nicht klappt, dann ist ziemlich sicher der Dienst “Dragon Age: Origins – Inhaltsupdater” inaktiv !
Zur Lösung bitte Windows-Taste+R drücken. Dort services.msc eingeben. Hier nach “Dragon Age: Origins – Inhaltsupdater” suchen und doppelklicken.
Starttyp: Automatisch; Dienststatus Starten
(3) Die Downloads sind installiert werden aber als “Nicht authorisiert” angegeben:
Siehe Lösung für 2, denn hier ist ebenfalls der Dienst wieder inaktiv.
Ich habe keinen Cent bereut. Mein größtes Problem ist allerdings, dass mich das Spiel so sehr lockt, dass ich zu viel anderes liegen lasse
Ich wünsche Euch viel Spass
Juni 8th, 2010 um 01:23
Bewertung
Anfangs war ich mir noch ziemlich unsicher ob sich Dragon Age: Origins lohnt zu kaufen, so viele gute Bewertungen von Magazinen und positive Rezesionen über das Spiel… Das ist man ja oft gewöhnt bei den neuen Spielen… Und dann, ein reinfall. Fehler über Fehler und Spielspaß = Null.
Nach langem hin und her habe ich mich doch für den Kauf entschlossen.
Auch, obwohl es anfanglich zu “Problemen” bei der Installation (insbesonders von den DLC kram – also die herunterladbaren Inhalte)kommen kann, ist Dragon Age direkt zu Beginn fesselnd, was wohl die meisten der Spieler bestätigen können werden.
Nachdem man eines der Origins ausgewählt hat und sein Spiel beginnt, würde man am liebsten nichtmehr aufhören, ein Meisterwerk.
Bisher waren mir Spiele mit solch einen Gruppensystem eher unlieb, ich bin eher so der Typ, der auf Diablo III wartet und bisher nur einzelne Charaktere im Spiel überwiegend gespielt hat (zumindest was in Rollenspiel, Ego Shooter etc. angeht), bei Dragon Age lernt man dieses System aber zu lieben.
So viel mühe, allein in das Gruppensystem. Viele unterschiedliche Gespräche mit den einzelnen Gruppenmitglieder, sie Fragen dich nach eigene Meinung zu wichtigen Themen ihrerseits, oft unerwartete Dialoge, welche ziemlich interessant sind und selten so umfangreich in anderen Rollenspielen umgesetzt sind oder starten gar eine Beziehung zu deinen Charakter, wenn man ihnen sehr gut gesonnen ist.
Schon der Beginn, für jede eigene Origins ist wunderbar umgesetzt, nach dieser Einleitungphase, während man nur mit seiner eigenen Herkunftsgeschichte zu tun hat, verläuft zwar ziemlich linear (insbesondere weil man nur festgelegte wege zur Verfügung hat), aber die Verschiedenen Antwortmöglichkeiten und deren Auswirkung liefern einen hohen Wiederspielwert.
Für Storyinteressierte gibt es in Dragon Age, im Spiel, auch ordentlich zu Lesen, viele “Kodexe” die es zu finden gibt und eine kleine Geschichte über seltene, gefundene Gegenstände – die eigentlich rein garnichts mit der sonstigen Welt zu tun haben – erzählen und einer z.b. ansonsten unbedeutsamen Axt mit einem gewissen “Namen” sogar eine “Herkunft” geben.
Die Grafik. Ich habe am anfang noch gedacht: Oh mein Gott, das geht doch wohl besser? Inzwischen habe ich mich regelrecht mit der Grafik angefreundet und finde sie ideal für das Spiel.
Das einzige wirkliche Manko meinerseits – ich benutze ein Windows 7 System und Spiele mit höchstmöglichen Grafikeinstellungen – sind die öfters mal längernen Ladezeiten.
Das Spiel ansich, selten das man fehler direkt sieht, es gibt zwar welche, aber da kann man noch drüber hinwegsehen, da sie nicht allzu gravierend sind und oft sogar noch was zu lustiges ansich haben (zumindest bei manchen Gesprächen mit irgendwelchen unbedeutenden NPCŽs… hmm… ein Beispiel:
Ich begegne unterwegs einen Magier mit zwei Schülern, die dabei sind eine größere Gruppe “Dunkler Brut” anzugreifen, obwohl es durchauspassieren kann das die Schüler sterben (2-3 Schläge verkraften sie nur …) erzählt der Magier anschließend (wenn beide Schüler tot sind), er wäre unterwegs mit seinen zwei herausragenden Schülern zu einer unserer bereits bekannten Städte um dort Unterstützung zu geben…
Vereinzelt, an unbedeutenden Stellen kann sowas hin und wieder vorkommen, damit wird das Spiel nicht gleich schlechter.
Es gibt viel Blut im Spiel und ist manchmal ziemlich “Brutal” bzw. “ohne Gnade”, jedoch wirkt es dadurch auch ziemlich realistisch, sogar in der deutschen Version.
Das Spiel ist wunderbar umgesetzt worden und würde man mich nun nach dem “Suchtfaktor” fragen, würde ich sagen, dass er ziemlich weit oben anzusetzen ist… mir gefällts vollkommen. 5 Sterne
mfg
Juni 8th, 2010 um 10:08
Bewertung
Ich liebe klassische Part-RPGs. Egal ob The Bard’s Tale, DSA, Dragon Wars, Champions of Krynn, Wizardry, Baldur’s Gate, Icewind Dale oder Neverwinter Knights, usw. alle diese Spiele und noch einige mehr habe ich mit Begeisterung gespielt. Spiele wie Gothic 1-3, Risen, Morrowind oder Oblivion sind ja auch ganz nett, machen mir aber nicht halb so viel Spaß.
Nun zu “Dragon Age: Origins” (Das Folgende bezieht sich auf die englische Version):
Ich habe das Spiel am Samstag erhalten und es hat mich für den Rest des Wochenendes an den Bildschirm gefesselt. Es begann schon mit der Einführung meines Charakters, die mich echt umgehauen hat. Dies führte dazu, dass ich nachdem ich eine Weile mit meinem ersten Charakter gespielt hatte, noch 5 weitere Charaktere erstellt habe, um die 6 verschiedenen Einstiegssequenzen durchzuspielen. Es ist wirklich unglaublich wie wunderbar all diese Geschichten erzählt sind und wie gut selbst Charaktere entwickelt sind, die vermutlich im weiteren Verlauf keine große Rolle mehr spielen werden.
Auf einige NPCs, die man in diesen Einstiegsequenzen kennenlernt, trifft man aber auch apäter nochmal. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn ich mit meiner Magierin an eine bestimmte Stelle komme, die ich mit meinem ersten Charakter bereits passiert habe. Der Wiederspielwert ist allein schon aufgrund dieser Begebenheiten ungewöhnlich hoch für ein lineares Rollenspiel. Hierzu tragen auch die interessanten Gefährten bei, die sich immer wieder miteinander unterhalten oder streiten und auch bei einigen Dialogen “ungefragt” ihren Senf dazu geben. So kann sich durchaus einiges ändern wenn man sich an bestimmten Stellen für eine andere Zusammenstellung der Begleiter entscheidet.
Die Grafik ist sicherlich nicht atemberaubend wie einst bei Oblivion, aber sie ist auch bei mittlerer Detailstufe nicht hässlich.
Der Sound gefällt mir hervorragend. Die Dialoge sind, zumindest im Englischen (die Deutsche Fassung kenne ich nicht), fantastisch vertont und die Musik ist ebenfalls großartig und unterstriecht wunderbar die emotionale Geschichte.
Das Gameplay ist ähnlich wie das, was man aus Baldurs Gate oder NWN2 kennt. An die Kamerasteuerung musste ich mich erst noch etwas gewöhnen, aber mittlerweile ist das gar kein Problem mehr.
Noch ein paar Anmerkungen zu einigen Kritikpunkten, die hier genannt wurden:
Gefallene Helden stehen nach dem Kampf wieder auf:
Das stört mich persönlich nicht. Mittlerweile ist das Standard bei Part-RPG. Früher musste man zum Tempel oder sonstigen Heiler rennen zwecks Wiederbelebung, heute gehen die Helden stattdessen nur kampfunfähig und lebensgefährlich verletzt zu Boden, so dass sie nur sterben, wenn am Ende keiner mehr steht, der ihnen helfen kann. Ob es so ideal ist, dass sie sich doch recht schnell von selbst regenerieren ist ne andere Frage. Immerhin sorgen die Verletzungen dafür, dass Helden, die zu Boden gingen, anschließend nicht voll bei Kräften sind, sondern mit verschiedenen Mali zu kämpfen haben.
Rasten/Essen nicht nötig:
Das Essen war bisher nur in wenigen Rollenspiel überlebenswichtig (z.B. DSA). Das war zwar realistisch, aber etwas nervte es doch immer wieder Rationen zu kaufen für den Fall, dass die Jagd nicht erfolgreich war. Das Rasten dient in den meisen RPGs, neben der Heilung primär um die Zaubersprüche wieder “aufzufüllen”. Da man sich bei DAO für ein anderes Magiesystem entschieden hat, als das von D&D entfällt das hier. Auch damit kann ich ganz gut leben.
Dynamische Tag/Nacht-Wechsel fehlen:
Ist für mich ne nette Spielerei, die sicherlich Atmosphäre schaffen und die Spielwelt lebendiger erscheinen lassen kann, aber bei DAO tragen die Story und die Charaktere sehr viel mehr dazu bei diese Welt mit Leben zu füllen, als es ein Tag/Nacht-Wechsel je könnte.
Begrenztes Inventar:
Das ist in der Tat etwas störend, aber zum Einen gibt es im Spiel Items, die zusätzliche Inventarplätze bringen und zum anderen war ich bisher noch nicht in der Situation, dass ich etwas rumliegen lassen musste, weil ich das meiste sowieso schnell wieder verkaufe. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn es von vornherein eine Möglichkeit geben würde gewisse Dinge zu lagern. Gerade für die Gegenstände, die man fürs “Crafting” benötigt.
Versteckte Zusatzkosten:
Darüber hätte ich mich aufgeregt, wenn es nur ein halbes Spiel gewesen wäre. Aber DAO ist ein vollwertiges umfangreiches, um nicht zu sagen episches Spiel, das für viele Stunden Spielspaß bietet. Von daher finde ich den “Added Content” zum dazu kaufen nicht so schlimm. Natürlich kann man sich daran stören, dass dieser Added Content sich zum Teil auf das Hauptspiel auswirkt, aber für mich persönlich erhöht das nur den Wiederspielwert zu einem späteren Zeitpunkt.
Bedenklich ist die Praxis dagegen bezüglich des Weiterverkaufs des Spiels, da ein Gebrauchtkäufer den heruntergeladenen Added Content nicht mit übernehmen kann.
Noch eine Anmerkung (Ich weiß nicht ob dies auch auf die deutsche Fassung zutrifft):
Dieses Spiel ist definitiv ein Spiel für Erwachsene. Die Gewaltdarstellung ist explizit und Blut fließt reichlich. Aber auch Story und Dialoge sind nicht immer für Minderjährige geeignet.
Fazit:
Für mich “bisher” das beste Spiel, das ich je gespielt habe. Die Geschichte wird grandios erzählt und ist absolut fesselnd. Bei keinem anderen Spiel habe ich jemals so mit den Charakteren mitgefiebert. Es gab Momente, da hatte ich fast Tränen in den Augen. Besonders gut gefällt mir, dass nicht alles schwarz und weiß, gut und böse ist, sondern dass es Graustufen gibt.
Ich werde die Rezension ggf. aktualisieren, wenn mir im weiteren Verlauf, noch Dinge auffallen.
Juni 8th, 2010 um 14:40
Bewertung
Nach dem für manche Kunden etwas unbefriedigenden (weil verzögerten) Verkaufstart kam Dragon Age einen Tag verspätet in die Läden. Doch das Warten war nicht vergebens. Es ist mal endlich wieder ein fertiges PC-Spiel mit geringen Anfangsmakeln erschienen. Dragon Age läuft und muss nicht wie andere Spiele diesen Jahres (Empire: Total War *hust*) erst Mal ein halbes Jahr gepatcht werden um annähernd eine verkaufbare Qualität zu erreichen. Die lange Entwicklungszeit hat sich gelohnt.
Meines Erachten ist dies das beste Single-Player Rollenspiel seit der “Baldurs Gate”-Reihe. Der fehlende Multiplayer-Modus ist da nur eine sehr geringe Enttäuschung. Vor Allem wenn man die wirklich schlechte Umsetzung bei anderen Spielen dieser Art wie zum Beispiel “Neverwinter Nights 2″ betrachtet. Zudem verfügt der Konkurrent des vergangen Jahres “Drakensang” auch nicht über einen Multiplayer Modus. Bezüglich der Story und graphisch ist Dragon Age diesem recht einseitigen Spiel weit überlegen. An solch eine Spielerfahrung kann ich mich nur noch bei Baldurs Gate 1 erinnern.
Die Kombination aus Action und Strategie ist gut gelungen. Die Begleit-Charaktere schlagen sich durch ein Taktiksystem recht gut ohne “Babysitter”, sind allerdings durch Tastendruck auch in einen “Marionettenmodus” zu versetzen. Positionierung der Gruppe und Taktik während des Kampfes werden bei steigendem Schwierigkeitsgrad zunehmend wichtiger.
Die Charaktererschaffung und die Stufenaufstiege sind einfach aber vielseitig. Der Charaktereditor ermöglicht es den Charakter relativ breitflächig im Aussehen zu verändern. Das Skill-System ist einfach gehalten ohne zu sehr an Vielfältigkeit einzubüßen. Es hat allerdings nicht die (für Anfänger oft verwirrende) Masse an Talenten und Möglichkeiten wie die auf “Dungeons and Dragons” basierende “Neverwinter Nights”-Reihe. Es ist jedoch erkennbar, dass das Regelsystem an dieses angelehnt ist, wie dies auch schon bei “Knights Of The Old Republic” war. Es unterscheidet sich jedoch auch von diesem.
Die Story beginnt gut mit einem für jeden Hintergrund (Origin) separaten Einstieg und führt anschließend interessant weiter.
Am Ende der Rezension bleibt zu sagen, dass Dragon Age eine Investition wert ist. Für Rollenspielfans ist das Spiel ein Muss und für Anfänger ein sehr gelungener Einstieg.
Ein gutes Rollenspiel spielt sich wie sich ein guter Fantasy-Roman liest.
Juni 9th, 2010 um 10:18
Bewertung
Das besondere an diesem Spiel, ist das ich tatsächlich in die Rolle meines erstellten Charakters schlüpfen und mich dann so richtig ausleben kann. Ich kann in Gesprächen der Beherzte, der Brutale, der Gemeine, der Mitfühlende, der Neutrale sein, kann moralische Entscheidungen fällen, die dann direkte oder späte Auswirkungen auf das Spielgeschehen haben. Richtig gut wird das ganze durch Musik und Sprachausgabe unterstrichen. Ich fühle mich bei diesem Spiel als Teil der Geschichte und das ist richtig spannend.
Juni 9th, 2010 um 11:56
Bewertung
Eins vorweg, wer partybasierte Spiele im Stile eines Baldurs Gate mag, kommt an diesem Spiel kaum vorbei.
Die Geschichte ist spannend und packend erzählt und das Spiel so gut wie bugfrei (habe nur 2 oder 3 Kleinigkeiten bemerkt in bisher 30 Spielstunden, die “Schlimmste” war dabei dass ein Dialog 2mal lief, also nichts Bewegendes).
Das Spiel ist ganz im Stile eines Neverwinter Nights 2 oder Drakensang gehalten, man ist mit einer 4köpfigen Party auf kleinen abgeteilten Karten unterwegs.
Diese kann man aber immer wieder besuchen, daher hat man anders als z.B. bei Drakensang nie das Gefühl auf Schienen zu fahren aber man ist natürlich eingeengter als bei Oblivion z.B..
Ähnlich wie bei den beiden oben genannten Spielen ist auch bei Dragon Age die Technik nur Durchschnitt, die Grafikqualität gab es auch vor 3 Jahren schon, sieht allerdings von Stil sehr stimmig aus. Zusammen mit den kleinen Karten hat dies auch den Vorteil, dass das Spiel auch auf einfach Rechnern flüssig läuft.
Was gefällt ist halt die Geschichte, die ist echt packend und ähnlich wie bei den letzten Bioware-Rollenspielen Jade Empire und Mass Effect kinomässig gut erzählt.
Mit diesen Spielen hat Dragon Age auch das recht überschaubare Charaktersystem gemein.
Es ist okay, mehr nicht, mit den Entwicklungsmöglichkeiten eines Neverwinter Nights 2 mit seinem D&D-Regelwerk ist es aber meilenweit weg.
Die Kämpfe sind taktisch und spannend und fair, aber auch hier bot Neverwinter Nights 2 mehr.
Ein weiteres Plus von Dragon Age ist allerdings die Vertonung, die ist erstklassig und durchgehend.
Dies hat allerdings auch einen Nachteil, es wird sehr sehr viel geredet! Sowohl im Verlauf der Handlung als auch vor allem mit den Partymitgliedern. Hier ist der Redeanteil sehr hoch. Ich mag sowas prinzipiell, aber bei Dragon Age ist es schon zuviel.
Natürlich könnte man diese Gespräche auch einfach nicht führen, aber dann verpasst man natürlich einen Teil des Spiels, auch Quest.
Insgesamt ist Dragon Age aber ein Superspiel. Die Vorteile überwiegen die wenigen Nachteile bei weitem.
Dass es aber soviel besser ist als die obengenannten Vergleichsspiele wie in Tests zu lesen finde ich nicht, die Story ist top erzählt und es ist spannend, aber das Charaktersystem ist einfach etwas dünn!
In jedem Fall sollte man Dragon Age als Fantasyfan aber spielen.
Juni 9th, 2010 um 15:13
Bewertung
Einfach ne geniale Story, mit viel Witz, Kampf, Trauer, Tod, Rache, Freude, Hinterlist, Machtkämpfen und endlosen Quests dahinter…
Ein geniales Rollenspiel, welches es schafft, den Spieler in den Charakter mit hinein zu bringen, dadurch das jedes handel ob gut oder böse die ganzen situationen immer anders aussehen lässt.
Der SPieler entscheidet, wie sich das weitere geschehen indirekt entwickelt, ob die gefährten Vertrauen gewinnen oder nicht.
Die Art und Weise wie das Spiel aufgebaut ist, sehr einfach in der Handhabung, nach einer gewissen eingewöhnungszeit immer besser die Taktischen möglichkeiten (Hammer!!!) im Spiel endeckt und alle entscheidungen von einem selsbt abhängen, ob man die nächste kleine schlacht mit hohen verlusten oder doch nur mit minimalem Aufwand gewinnt.
Einfach genial Durchdachtes Rollenspiel, mit allem was n tolles Rollenspiel braucht!!!!!!!!!
Noch weitere Möglichkeiten durch Herunterladbare Inhalte, wie Rüstungsgegenstände sowie diverse Quests erhältlich!!!!!
Juni 9th, 2010 um 22:56
Bewertung
Erwachsen, episch, blutig, absolute Spieltiefe, herrlich ausgefeilte Charaktere, klassisches Skill- und Levelsystem, Wahnsinnsstory!
Wer hier ein Grafikwunder erwartet, wird enttäuscht sein, denn das ist Dragonage in keinster Weise, bis natürlich auf die storyrelevanten Charaktere, die detailreich und sehr lebendig in Szene gesetzt wurden!
Auch dürften Waffenfetischisten hier zu kurz kommen, denn die Auswahl hält sich sehr in Grenzen, aber all das spielt hier eigentlich keine Rolle.
Trotz der gut inszenierten und recht blutigen Kämpfe, bei denen man äußerst taktisch vorgehen kann, Dragonage lebt definitiv von der grandios erzählten Geschichte,
der unglaublichen Tiefe der Charaktere und den höchst ausgefeilten Dialogen, in denen sehr häufig Entscheidungen gefordert werden, die den weiteren Spielverlauf maßgeblich beeinflussen.
Und genau diese Punkte wurden noch nie so intensiv und dermaßen ausgearbeitet umgesetzt wie hier.
Für Fans des erwachsenen Rollenspiels das durch Erzählkunst und einmaliger Storytiefe jedes andere Rollenspiel weit hinter sich läßt,
das absolute Musthave!!!
Juni 9th, 2010 um 23:58
Bewertung
Ich bin nun ca. 10-15 stunden im Spiel. Mir gefällt es absolut. Warum und Wieso?
Nun es ist relativ einfach:
- Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und durch die Gesprächsmöglichkeiten sehr tiefgehend.
- Die Helden machen Spass und das wählen der Richtung durch die Antworten ist mehr als gelungen
- Die Umgebung wirkt sehr stimmig und macht Spass beim Beobachten
- Die Leistung des PCs muss nicht unerreichbar hochsein um zu spielen, trotzdem passt das Aussehen
- Die Steuerung ist leicht zu verstehen und ist am passenden Ort in der passenden Größe arangiert
Contra:
- Einige kleine Videoaussetzer in der Sprache oder der Bewegungsabläufe, was ich aber als eher kleinigkeit betrachte
- Bissl lange Ladezeiten teilweise
Im Großen und Ganzen sind es für mich 5 Sterne, die Art zu spielen gefällt mir persönlich sehr sehr gut, die GRafik mag eventuell nicht die beste sein, dafür stimmen die Inhalte was mir im wesentlichen viel wichtiger ist als immer die beste Grafik zu haben. Die Sprachausgabe ist brilliant und die Sprüche und KOmmentare von Morrigan sind göttlich ^^ Der in der Geschichte vertiefte Sarkasmus und kritischen auseinandersetzung mit Fantasyinhalten, Kirche, Templern und ähnlichen finde ich sehr gelungen. Geschichtlich wird hier sicherlich nichtd as Rad neu Erfunden aber es ist spannend und klingt auf mich keinesfalls abgedroschen. Die Blutdarstellung ist hart allerdings macht es schon ein wenig Spass und bietet den nötigen Realismus zu all den verschönigenden Geschichten über Krieg mit Schwertern…So ist das nunmal. Trotzdem wird es durch die Geschichte nicht übertrieben, es bleibt ein RPG und wird nicht nur zu einem Action RPG wo man lediglich Gegner umhauen muss.
Ich freue mich auf den Rest des SPiels und ebenfalls auf Fortsetzungen der Geschichte. Bioware hat hier ein hervorragendes Spiel abgeliefert in dem ich keine Technischen Fehler (außer Video und Sound wie oben benannt) finden konnte. Ich spiele auf einem DualCore mit WIndowsVista.
Zu dem Onlineangebot:
Ich las hier, dass es einige stört, dass man das SPiel dank der Registrierung nicht weiterverkaufen kann, nun das Spiel gehört Bioware, wenn ich das richtig verstehe dürften wir daraus garkeinen Profit schlagen, es wird weiterhin nur geduldet. Ich persönlich kaufe mir keine Spiele um sie weiterzuverkaufen, aber auch wer das tun möchte wird sicher Wege finden das inklusive dem Onlineacc zu tun. Ich finde es eine schöne Idee in einem Onlineprofil die Erfolge preiszugeben und zu zeigen was man schon alle erreicht hat. Onlinespiele Arbeiten schon lange damit. Mein Spielen wird hier nicht eingeschränkt und der Spass ebenfalls nicht! Die Anmeldung verlief problemlos und unkompliziert, Einrichtung ging sehr schnell und der Rest funktioniert vom Spiel direkt aus.
Der Patch 1.01 funktionierte ebenfalls nachdem ich die C++ Datenbank in Windows erweitert hatte. Soweit von mir, es gibt eine klare Kaufempfehlung!
Juni 10th, 2010 um 11:04
Bewertung
Sodale, ich habs durchgespielt mit allen Downloadbaren Inhalten und muss sagen: “Oh mein Gott das Spiel ist so Geil!”
Was Bioware hier geschaffen hat ist echt Super.
Ich vergebe nicht leichtfertig 5 sterne, aber die sind wirklich berechtigt!
Als erstes fällt einen die hübsche Grafik auf die sehr detail-verliebt ist und die Basis für eine unglaublich geile Atmosphäre bietet.
Es gibt häufige Zwischen-sequenzen die oft so eine geile Atmosphäre aufbauen und Gänsehaut verursachen, SUPER !!!
Das Spiel ist zurecht ab 18 Jahren, die Nahkämpfer unter euch werden schon bald merken wie sehr das Blut sprizt und euer Character Blutbefleckt umher läuft,
oder ihr eure Widersacher enthauptet oder das Schwert in den Kopf rammt ect.
Die Charakteren die einen im Verlauf des Spiels begleiten sind unglaublich gut und glaubhaft ausgearbeitet.
Je nachdem wie man auf diverse Situationen reagiert und Entscheidungen trifft mögen sie einen mehr oder weniger.
Es geht so weit das man sogar Sex haben kann wenn man sich sehr sehr gut mit einen Begleiter versteht.
Hier muss ich Bioware wirklich danken das sie die Sexscenen nicht peinlich gestaltet haben wie wir es zu genüge aus anderen Spielen kennen.
Selbst bei Spielen die ab 18 sind…. wird die Sexualität oft ins peinliche gezogen, sowas wie Kameraschwenk auf den Bettpfosten und rüttel rüttel…. ahja das war nun Sex….. oder man sieht eine Biene die sich auf eine Blume setzt… oder gleich Black-screen.. zack und nächster morgen ist da…
Also versteht mich nicht falsch ich bin nicht fixiert darauf Polygon Charaktere es treiben zu sehen, aber man wird doch mit der Sexualität Reif umgehen können und nicht einfach einen großen Bogen darum machen.
Wie angesprochen fand ich das von Bioware sehr reif, man sieht keine Genitalien oder so…. die Character umarmen sich, küssen sich und man sieht kurzzeitig diverse Stellungen und am nächsten Morgen kann man auch mit den Sexualpartner darüber sprechen.
Find ich super… da sollten sich viele Spieleschmieden ein Beispiel daran nehmen und aufhören mit dieser kindischen Haltung.
Die Chars die einen Folgen haben wirklich eine glaubhafte daseins-berechtigung… wirklich jeder quatscht mit einen, sagt seine Meinung und hat eine eigenen Story mit oft einigen Quests… streiten sich mit anderen Mitglieder der Gruppe ect ect…. Je nachdem wen man gerade mitnimmt hat man in Quests andere Gesprächs-optionen… ich war echt erstaunt wie gut das ausgearbeitet ist.
Zu jeden Gegner,Figur, Pflanze, Baum, Dämon gibts hintergrund-infos…. aufmerksame Spieler die etwas wissbegierig sind werden es lieben… zb man läuft durch eine Bibliothek liest eine Schriftrolle und erfährt der “wiedergänger” ist kein einfacher Zombie sondern eine Leiche indem ein Dämon der Wollust eingedrungen ist ect ect.. oder woher diese und jene Gottesverehrung kommt…. echt Wahnsinn wieviel Input es für wissbegierige Spieler gibt.
Einige beschwerten sich hier wegen den Schwierigkeitsgrad, das kann ich absolut nicht verstehen.
Ich spielte es auf “normal” von Anfang bis Ende ohne große Probleme durch und ich empfand es nie als Unfair, klar manche Gegner sind etwas schwerer und man muss seine Taktik anpassen.
Man kann bis zu 4 Leute in seiner Gruppe haben und die auf deren Bedürfnisse ausrüsten, zb. wenn ich nun KampfMagier spiele… einen zweiten KampfMagier mitnehme.. nen schurke und einen Waldläufer mitnehme ists klar ich werd gegen Nahkämpfer nicht lange überleben… wer soll meine gruppe heilen? wer soll die Plattenrüstung tragen um die Schläge einzustecken?
Wenn ich meinen Widersacher vereise und ein Nahkämpfer ihn böse mit ner schweren Hiebwaffe erwischt macht er schonmal extra damage, es gibt ingame auch viele Tipps die man hier und da nachlesen kann.
Es gibt auch noch den Taktik-modus indem man einstellen kann, ok der Magier soll im Kampf zuerst einen Feuerball werfen danach den Krieger mittels Zauberspruch die verteidigung erhöhen oder was weis ich… Kann man machen… ist aber wirklich kein muss. Wer zu faul ist oder gerade einen Speziellen gegner hat kann einfach Pause drücken den Magier wählen und sagen Knall nen Eisblitz drauf den vertragt dieser Gegener besonders schlecht…. gegen leichtere Gegner kann man auch einfach seinen eigenen Char steuern… eine gewisse KI haben die Gefolgsleute, greifen automatisch an, Heiler heilen automatisch, Ballern keine Zauber die AOE effekte haben und ihre eigenen Freunde damit schädigen könnten ideal.
Beliebte Taktik von mir war auch meinen Krieger mit starken Rüstungsteilen auszustatten die sehr viel Feuer-resistenz gaben, vorlaufen bis die ganzen Nahkämpfer einen Angreifen und dann nen Magier Feuerbälle mit AOE damage loszu ballern oder die mächtigeren Magier entfachen gleich einen Feuersturm… dank meiner Hohen resitenz erlitt ich wenig Schaden und all die Gegner rundherrum verbrannten.
Es gibt soviele Methoden den Gegner auszuschalten… aber einfach reinlaufen und alles solo mit 1 hit umhauen ist nicht.
Wem das zu schwer ist… sorry dann geht Tetris spielen oder einen 3d-shooter, dann seid ihr im falschen genre.
Ich downloadete den Aktuellsten patch (ist ja normal) … und muss sagen, ich hatte ein ziemlich Bugfreies und tolles Spielerlebnis.
Funktionierte alles einwandfrei mit meinen Windows 7 64bit und stürzte nie ab.
Die Story fand ich super und die Spieldauer angenehm Lang
Top Spiel und werde es ganz sicher nochmal Spielen da ich noch sehr sehr SEEEEHR viel zu enddecken haben in der Welt von Dragon Age Origins !!!
Juni 10th, 2010 um 23:38
Bewertung
Also, um allen hier eine solide und nicht beeinflusste Rezension abzugeben, die sich nicht weiter mit überteuerten Preisen von Drittanbietern oder Sinn und Unsinn von zusätzliche Inhalten beschäftigt, leg ich mal los.
Zu allererst muss man sagen, dass es ein grundsolides Singleplayer Rollenspiel ist, das durch seine Atmosphäre und durch die Interaktion mit seinen Gefährten und Gefährtinnen lebt. Jeder der Mitstreiter in diesem Spiel hat einen eigenen Charakter, eigene Tiefe und verhält sich seinen Idealen entsprechend. Alistair zum Beispiel ist ein frommer Mensch, wenn er auch mit bissigen Kommentaren nicht geizt, Morrigan, die Zauberin, hingegen ist es lieb und recht wenn man jedem der nicht ihrer Meinung ist einfach aus dem Weg räumt. Allein dafür verdient dieses Spiel gute bis sehr gute Bewertungen, da es diese Tiefe der Charaktere selten bis in keinem anderen Spiel dieser Kategorie zu finden gibt. Erst recht, wenn sich die Entscheidungen des Spielers dynamisch auf die Charaktere und deren Loyalität auswirkt, denn nun muss man sich wirklich vorher überlegen, WEN man in die Gruppe aufnimmt und WIE man mit anderen Charakteren interagiert. Nicht nur deshalb ist der Wiederspielwert enorm hoch, sondern auch, da man aus 6 verschiedenen Origins wählt, die einem einen anderen Start in die Geschichte geben.
Weiterhin muss man sagen, das das Kampfsystem, so “alt” es auch sein mag, immernoch bestens funktioniert, bis auf einige Aussetzer der K.I der Gefährten in engeren Räumen, aber das kann man verschmerzen. Auch, dass die Grafik nicht auf dem “neusten” Stand ist, ist Ansichtssache. Man hätte sie an einigen Stellen polygonlastiger machen können, ja, aber dennoch sollte man nicht vergessen, dass es bei Spielen, die eine wirklich echte, packende und mitreißende Story haben auch gerne grafische einbußen in Kauf zu nehmen sind. Das heißt nicht, dass die Grafik schlecht ist, im Gegenteil. Die Charaktere sind liebevoll animiert, so dass man wirklich ihre Gemüthslage erkennen kann, ebenso die wunderschön schimmernden Rüstungen und nicht zu vergessen die wundervoll inszeniertzen Zwischensequenzen die eine wahre cineastische Pracht sind und einen wirklich beeindrucken, ebenso wie die “finishing moves”, bei denen das Spiel dann in Zeitlupe schaltet und eine Sequenz abspielt, die den Gnadenstoß prächtig zur Geltung kommen lässt.
Natürlich gibt es auch bei diesem Spiel ein paar Mängel. Das Waffenarsenal ist zum Beispiel nicht sonderlich groß, es sind vielleicht 4-5 verschiedene Waffen in einer Kategorie zu finden, die man zwar mit Zaubern oder Runen versehen kann um das Aussehen noch etwas anzupassen, allerdings hat man schnell alle Waffen gesehen. Auch, dass die Spielwelt nicht frei erkundbar ist, wie z.B bei Drakensang oder Risen, kann man als Mangel bezeichnen, muss man aber nicht. Die Linearen “Level” dieses Spiels fügen sich nahtlos ein sowohl in die Geschichte als auch in den Spielfluss. Es ist ein lineares Spiel, ja, aber die packende Story, die Entscheidungen die der Spieler trifft und nicht zuletzt der Einfluss und die Tiefe der Mitstreiter machen dieses Spiel zu einem wahren ROllenspiel Meilenstein. Nicht umsonst sind sich Spielezeitschriften einig, dass es wohl das beste Rollenspiel 2009 ist, wenn nicht sogar für etwas länger, denn die Download Inhalte die es gibt, und geben wird, werden noch für einiges mehr an Spielzeit und Überraschungen sorgen. Dazu muss man sagen, dass sie kostenpflichtig sein können aber nicht müssen. Dazu sei noch gesagt, dass man sich die Download Inhalte NICHT herunterladen muss, um ein vollwertiges Spiel zu erleben, denn Dragon Age: Origins bietet auch ohne “Zusätze” eine Spielzeit von etwa 40-50 Stunden.
Aus meiner Sicht ein hervorragendes Spiel, das jeder Rollenspielfan der ersten Stunde haben muss! Aber auch andere sollten sich den Genuss dieses Spiels nicht entziehen
Juni 11th, 2010 um 04:13
Bewertung
Endlich ist es wieder soweit!
Endlich ein Spiel was sich an Baldurs Gate ran wagen kann. Wo Neverwinter Nights gescheitert ist, macht DA:O alles richtig. Die Story ist sehr spannend, gute Steuerung, sehr viele Entscheidungsfreiheit, tolle Items und und und… Man merkt immer wieder, dass das Spiel eine Seele hat. Nicht nur weil die Story und die einzelnen Charaktere so unglaublich gut gemacht wurden, nein auch weil es einfach sehr viele versteckten Szenen und Optionen gibt (zum Beispiel 6 Anfangsprologen). Was noch toll ist, dass es sowas von keine Bugs gibt, spiele es mit Patch 1.01b und es ist genial. Spiele das Spiel auf “Schwer” und es ist relativ okey, oft sind Kämpfe eine echte Herausforderung, wer auf “Mittel” spielt, hat es eindeutig sehr leicht (aber okey, nicht alle können das
). Würde aber jedem empfehlen das mal auf Schwer zu versuchen, macht spaß (solange ihr auf “denken” steht
). Man darf nicht vergessen, dass es auch den tollen Editor gibt, das heißt: Bald bieten eigene Spieler (oder Spielergruppen) eigene Abenteuer an, von den einige sicher sehr gut werden. Ich empfehle: Kaufen!
Positiv:
+ Gute Grafik (für so eine RPG)
+ Charaktere haben alle eine Seele
+ Sehr schöne Zwischenszenen
+ Spannende Story
+ Spieldauer ist sehr lang
+ Freie Entscheidungsmöglichkeiten
+ Editor (bald tolle Zusatzmodule von Spielern)
+ Kein Babyspielchen, endlich mal was für Erwachsene
+ Baldurs Gate Atmosphäre lässt grüßen
+ Keine Bugs
Negativ:
)
- Onlineaktivierung nervt, vor allem bei den Zusatzprodukten
- Gespräche können manchmal zu viel werden (und geht nicht immer ab zu brechen)
- Manchmal wirken Gebiete sehr unrealistisch (was mich selber nicht so sehr stört
Juni 11th, 2010 um 09:40
Bewertung
Um es direkt zu anfang kurz und knapp zusammenzufassen, für alle diejenigen, die nur einen kurzen Überblick wollen:
Positiv:
- Bisher kaum dagewesene, gut ausgearbeitete Interaktionsmöglichkeiten mit Gefährten und Umwelt
- Absolut nicht lineare Story, die sich stark an den Entscheidungen des Spielers orientiert
- Sehr unerwarteter und stilvoller Humor
- Stark individuelle Klassensysteme mit verschiedenen Spezialisierungen
Negativ:
- Teilweise minimale Bugs
- Stellenweise unausgeglichenes Kampfverhältnis
- Ein paar Rollenspieltechnische Schwächen (Kein Tag-Nacht-Wechsel, keine Tagesabläufe der NPCs usw.)
Ich habe also nun heute Dragon Age: Origins zum ersten mal durchgespielt, und möchte meine Erfahrung nun weitergeben.
Für mich stellt das Spiel eines der besten RPGs seit langem dar. Dies fängt schon mit den Interaktionsmöglichkeiten
mit den Gefährten an. Die kann man zum einen aus einer handvoll NPCs im Laufe des Spiels selber wählen, und zum anderen
kann man sie dazu bringen den Spieler zu lieben als auch zu hassen, bis sie die Gruppe verlassen.
Zudem ist der Gesinnungsaspekt sehr ausgeprägt. Wer möchte, kann als Gutmensch durch Ferelden ziehen und jedem einzelnen
Bittsteller freundlich Hilfe anbieten, genau so kann man aber auch mit einer bissigen und zynischen Einstellung auf
alles antworten. Dies hat natürlich Auswirkungen.
Dies begeistert mich vor allem, da man das Spiel mehrmals durchspielen kann ohne dass es langweilig wird, da es immer
wieder neue Möglichkeiten gibt, die sich auftun, und die man vorher vielleicht nicht machen konnte (wegen Rasse, Gesinnung
usw.).
Das Spiel weist einen ganz eigenen Humor auf und überrascht an vielen Stellen mit außergewöhnlichen Freude in einer doch
recht dunklen Fantasywelt.
Ebenso sind die Klassensysteme unglaublich gut durchdacht. Man legt sich auf Krieger, Schurke oder Magier fest, und kann
dann im Laufe des Spiels Spezialisierungen wählen, wie z.B. Blutmagier, Meuchelmörder oder Templer.
Richtig perfekt wird das Spiel, wenn man die zahlreichen Mods nutzt, die von Onlinecommunitys angebiten werden.
Aber es gibt natürlich auch einige kleine Mankos.
Zum ersten bin ich über ein paar Bugs gestolpert. Zum Beispiel Quests die einfach nicht aus dem Log verschwinden wollten,
obwohl ich sie abgeschlossen habe. Es hindert den Spielverlauf nicht, aber mich hat das schon gestört.
Der größte Bug war jedoch, als ich einen der Hauptcharaktere öffentlich hinrichtete, und er dann wenige Storypunkte später
wieder fröhlich seinen Senf dazu gab und bei der Abschlusssequenz sogar ansprechbar war. Das gehört einfach nicht in ein
ausgeglichenes Rollenspiel.
Zudem schienen mir die Kämpfe ab und zu recht unausgeglichen. Habe ich bei manchen Zwischengegnern mehrere verzweifelte
Versuche gebraucht, so erschienen mir manche Endgegner wie ein Witz, vor allem was die Finale Schlacht angeht.
Aber dafür gibt es ja auch den Alptraum-Modus.
Ich kann das Spiel allen Rollenspielfans nur empfehlen. Ich habe beim ersten Durchlauf zwar nur 60 Spielstunden gebraucht, aber auch laut Questlog grade mal 53% der Welt gespielt. Wer also alles bis in den letzten Winkel auskundschaftet, dürfte locker auf 120 Stunden Spielzeit kommen.
Juni 11th, 2010 um 12:29
Bewertung
Wow, das war kinoreif. Nach Mass Effect (und den vielen anderen Bioware-Titeln) war ich mit großen Erwartungen an das Spiel gegangen. Nach nun knapp drei Tagen Dauerzockens bin ich mit den Menschen durch und habe nur wenige der möglichen Erfolge erspielt. Auch habe ich das eine oder andere Nebenquest liegen gelassen, da ich das Ende nicht mehr abwarten konnte.
Dabei hatte ich anfangs meine liebe Mühe, dass Spiel zum Laufen zu bewegen. Da ich “manuell” 2x Antialiasing und VSync eingestellt hatte, stürzte das Spiel nach wenigen Minuten ab. Nach Abschalten der beiden Komponenten konnte ich ohne Probleme durchspielen.
Was mit aufgefallen ist:
Positiv:
- Die Story ist atemberaubend und weist immer wieder Wendungen auf.
- Das Kampfsystem ist einfach zu handhaben (aber auch schwer zu meistern)
- Tolle Grafik, Animationen und Effekte
- Lange und motivierende Spieldauer
- Scheinbar oft und stark variierende Wege.
- Kopierschutz nervt den Käufer nicht (Danke EA – Genau so geht es!)
- Liebesszenen (gibt es selten in Spielen)
Negativ:
- Am Ende gab es Fehler im Questdesign. Beispiel: Mein Mitspieler-NPC X war gestorben, dennoch habe ich ihn am Ende sprechen können und Y war tot (Spoiler spare ich mir). Um es vorweg zu nehmen, es gibt hier scheinbar viele Variationen, wie das Spiel endet!
- Anfangs Grafikprobleme
- manchmal kommen einem die Höhlensystem unendlich lang und die Gegner gleich vor.
- BerufssystemWow, das war kinoreif. Nach Mass Effect (und den vielen anderen Bioware-Titeln) war ich mit großen Erwartungen an das Spiel gegangen. Nach nun knapp drei Tagen Dauerzockens bin ich mit den Menschen durch und habe nur wenige der möglichen Erfolge erspielt. Auch habe ich das eine oder andere Nebenquest liegen gelassen, da ich das Ende nicht mehr abwarten konnte.
Dabei hatte ich anfangs meine liebe Mühe, dass Spiel zum Laufen zu bewegen. Da ich “manuell” 2x Antialiasing und VSync eingestellt hatte, stürzte das Spiel nach wenigen Minuten ab. Nach Abschalten der beiden Komponenten konnte ich ohne Probleme durchspielen.
Was mit aufgefallen ist:
Positiv:
- Die Story ist atemberaubend und weist immer wieder Wendungen auf.
- Das Kampfsystem ist einfach zu handhaben (aber auch schwer zu meistern)
- Tolle Grafik, Animationen und Effekte
- Lange und motivierende Spieldauer
- Scheinbar oft und stark variierende Wege.
- Kopierschutz nervt den Käufer nicht (Danke EA – Genau so geht es!)
- Liebesszenen (gibt es selten in Spielen)
Negativ:
- Am Ende gab es Fehler im Questdesign. Beispiel: Mein Mitspieler-NPC X war gestorben, dennoch habe ich ihn am Ende sprechen können und Y war tot (Spoiler spare ich mir). Um es vorweg zu nehmen, es gibt hier scheinbar viele Variationen, wie das Spiel endet!
- Anfangs Grafikprobleme
- manchmal kommen einem die Höhlensystem unendlich lang und die Gegner gleich vor.
Meine Kaufempfehlung hat es alle Mal. Es steht auf einer Höhe mit Mass Effect, dabei hat es aber wesentlich weniger sich wiederholende Elemente. Zur Erinnung: Bei ME musste man immer wieder mit der Karre über versch. Planeten fahren
Meine Kaufempfehlung hat es alle Mal. Es steht auf einer Höhe mit Mass Effect, dabei hat es aber wesentlich weniger sich wiederholende Elemente. Zur Erinnung: Bei ME musste man immer wieder mit der Karre über versch. Planeten fahren
Juni 11th, 2010 um 20:29
Bewertung
Wer gerne in der Ego-Perspektive eine offene Welt erkundet und auf die Tastatur einhämmert, um in bester Gothic-Manier Monster zu schnetzeln – der könnte von diesem Spiel vielleicht enttäuscht sein. Aber ich glaube, selbst eingefleischte Gothic-Fans und Spieler, die Rollenspielen wie Drakensang eher skeptisch gegenüberstehen, könnten sich mit diesem Produkt mehr als anfreunden. Es geht einfach um eine grandios erzählte, epische Geschichte, die man zudem auch noch aus mehreren Perspektiven durchleben kann. Diese ist gewürzt mit taktisch fordernden, aber auf normalem Schwierigkeitsgrad durchaus zu meisternden Kämpfen. Dazu kommen bis zu drei Mitsreiter, über die Sie in den Kämpfen die Kontrolle haben und die nicht nur durch ihre taktischen Unterschiede im Kampf für viel Abwechslung in der Strategie sorgen, sondern durch ihr unterschiedlichen, einzigartigen und schillernden Charaktere die Geschichte bereichern und je nach Verhalten des Spielers ganz anders reagieren können. Wer beispielsweise auf die Schlagkraft des Barbaren Sten baut, wird bei zahlreichen moralischen Entscheidungen in der Regel nicht auf seine Zustimmung stoßen, denn Stens Maßstäbe sind… anders. Richten Sie sich aber nach ihm, könnte das beispielsweise bei Wynne, der Heilerin, auf Ablehnung stoßen. Eine(r) von beiden könnte Ihr Team frustriert verlassen oder sich sogar gegen Sie wenden, wenn “das Maß voll ist”. Aber verzichten möchten Sie natürlich auf keinen von beiden… Die sehr gut erzählte Hauptgeschichte ist damit je nach Ihrer Spielweise individuell “eingefärbt”. Je nachdem, mit wem Sie sich besonders gut verstehen, eröffnen sich bestimmte Quests, die mit den jeweiligen Mitstreitern verknüpft sind. Sogar romantische Beziehungen können Sie eingehen: Als männlicher Charakter etwa mit Morrigan, der Hexe; aber auch Zovran, der androgyne Elfen-Assassine, bekundet nach einiger Zeit eindeutiges Interesse…
Grafisch ist das Spiel auf einem guten bis sehr guten Niveau. Vor allem die Figuren-Modelle sind gelungen, nicht nur was die Texturen angeht, sondern auch die schon recht glaubwürdig wirkenden Bewegungen, Gestik und Mimik. Toll ist die situationsabhängige Musikuntermalung sowie die astreine (deutsche) Synchronisation. Auf den höchsten Einstellungen lief das Spiel auf meinem System (Core 2 Quad Q6600 @2.4, Radion HD 4850, 4GB RAM, Auflösung 1680×1050) absolut flüssig und ohne einen einzigen Absturz. Laut Fachzeitschriften profitiert das Spiel übrigens von Quad-Cores. Angesichts des Leistungshungers anderer aktueller Spiele kann man insgesamt von moderaten Anforderungen sprechen.
Das Spiel bietet je nach Spielweise ca. 60-70 (nur die wichtigesten Quests), ansonsten aber bis zu 100 Spielstunden – für einen Preis von ca. 45 Euro ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Und danach ist der Reiz, das Ganze noch einmal zu spielen, hoch, denn ob Krieger oder Magier, Elf oder Zwerg… nicht nur die generelle Spielweise ist ganz anders, sondern auch die Einführungskapitel: Je nach Rasse und Klasse bietet das Spiel sechs unterschiedliche, etwa einstündige Einstiege in die Hauptgeschichte.
Eines könnte man Bioware vielleicht ankreiden: Eigentlich handelt es sich bei dem Spiel um eine modernisierte, weiterentwickelte Variante der alten Spiele (Baldur’s Gate 1+2, Neverwinter Nights 1+2). Wo bleibt da die Innovation? Wäre es nicht doch möglich, eine offenere Welt zu gestalten, vielleicht mehr in Richtung eines “Risen”? Aber andererseits ist das Spiel insgesamt so grandios, die Handlungs so mitreißend, die Atmosphäre so dicht, dass die zahlreichen Preise einschlägiger Fachzeitschriften mehr als verdient sind. Danke, Bioware!!!
P.S.: Es gibt Optionen, über Downloads kostenpflichtig weitere Inhalte downzuloaden und in das Spiel zu integrieren. Dies ist aber angesichts der Spielfülle absolut nicht notwendig!
Juni 12th, 2010 um 00:49
Bewertung
Ich dachte doch tatsächlich, nach Mass Effect könnten Rollenspiele (bis auf die mauen Nebenquests) nicht mehr besser werden. Aber Bioware hat sich mit Dragon Age im wahrsten Sinne des Wortes selbst übertroffen!
Die Welt Thedas, in der das Abenteuer spielt, ist wie das Universum von Mass Effect eine Eigenschöpfung von Bioware. Und genau wie dieses ist auch Thedas grandios entworfen und umgesetzt.
Das Land Ferelden wird von der Dunklen Brut bedroht, einer Dämonenarmee, die alle
paar Jahrhunderte an die Oberfläche kommt, um Vernichtung und Tod zu bringen und die Aufgabe des Spielers ist es nun, diese Bedrohung aufzuhalten. Das klingt erstmal nach Schema P(eter Jackson), ist aber dermaßen grandios, stimmig und eigenständig in die düstere Welt eingebunden, dass man nach fünf Minuten im Spiel alle eventuellen Klischees wieder vergessen hat. Erzählt wird eine packende und wendungsreiche Geschichte völlig ohne Ringe oder einäugige Oberbösewichte.
Stichwort düster: Man ist in einer finsteren, erwachsenen Fantasy Welt unterwegs, zieht gegen klischeefreie, wirklich böse aussehende (und toll in die Welt eingebundene) Gegner in die Schlacht, das Blut spritzt und fließt in Strömen und auch das eine oder andere Körperteil wird in den brachialen Kämpfen verloren. Der Kodex, eine Art Enzyklopädie, beschreibt Ferelden (und alle Charaktere, Monster etc.) in detailiert – stimmigen Texten und bringt den Flair der Welt wunderbar rüber. Das alles sorgt für eine einzigartig düstere und stimmige Atmosphäre.
Stichwort Aufgaben: Die Storymissionen sind spektakulärer Stoff weit ab von ausgetretenen Fantasypfaden. Dabei erzählen sie abgeschlossene Geschichten, die von der epischen Rahmenhandlung zusammengehalten werden. Man merkt bei jeder Quest,das in Ferelden kein Schwarz und Weiß existiert und das alles anders ist, als es zu Anfang scheint. Das bringt durchgängige Spannung und massig emotional mitreißende Momente. Genau dafür sorgt auch die packende Inszenierung eben jener Aufgaben. Die Zwischensequenzen und Dialoge sind der (dramatische, optische und emotionale)Hammer und zur Zeit gibts im RPG Genre (ausser eben bei Mass Effect) nichts Vergleichbares! Diesmal sind auch die Nebenaufgaben gut gelungen und einige bieten ebenso emotional aufgeladene Abschnitte wie die Story Quests. Der super zur jeweiligen Stimmung passende Orchester Soundtrack tut sein Übriges, und die Messlatte für epische und filmreife Inszenierung in Rollenspielen ist wieder ein Stück höher gerutscht.
Stichwort Charaktere: Die Charaktere sind, genau wie die Welt selber, detailiert ausgearbeitet und wirken durch die komplett vertonten Dialoge sehr lebendig. Aber
getoppt wird das Ganze noch von den Begleitern des Helden! Die als lebendig zu
beschreiben, wäre schlicht die Untertreibung des Jahres! Dermaßen ans Herz gewachsen sind mir die Gefährten in noch keinem Spiel. Alle haben einen eigenen Charakter..und das meine ich wortwörtlich. Templer Alistair beispielsweise hat einen trockenen Humor und versucht dadurch, über manche seiner Zweifel hinwegzutäuschen. Assassine Zevran sieht alles eher locker, Magierin Wynne hat eine mütterliche Ader..und das sind erst drei der insgesamt sieben Weggefährten (mit DLC sogar acht). Auch untereinander zoffen oder mögen sich die Mitstreiter und oft müssen dramatisch – spektakuläre Story – Entscheidungen getroffen werden, zu denen die Begleiter eine eigene Meinung haben oder sogar direkt betroffen sind. Man mags kaum glauben, aber an manchen Stellen will man Ferelden einfach opfern, um einen der Gefährten zu retten! Und siehe da, auch die Messlatte für emotionale Bindung an digitale Charaktere ist ein paar Zähler nach oben gewandert.
Stichwort Kämpfe: Wer jemals Baldurs Gate oder Drakensang gespielt hat, weiß ziemlich genau, wie die Kämpfe in Dragon Age funktionieren. Man steuert seine vier aktuellen Charaktere (Held plus drei Begleiter) einzeln und weist ihnen bestimmte Ziele zu. Da man herauszoomen und seine Mitstreiter in Iso Perspektive koordinieren darf, geht die Übersicht nie verloren. Das Ganze ist pausierbar, also kann man in Ruhe Befehle erteilen,Talente und Zauber oder beispielsweise Tränke einsetzen. Wenn man das aber getan hat, sollte man unbedingt wieder nah an den Kämpen der Wahl heranzoomen, sonst verpasst man super animierte und brachial umgesetzte Schlachtenszenen. Gekrönt wird das Ganze von spektakulären Finishing Moves bei bestimmten Bossgegnern. In Zeitlupe werden die Obermotze brachial ins Nirvana geschickt. Apropos Bosse, die Endgegner (man trifft auch Zwischenbosse) sind wie die normalen Monster stimmig in die Welt integriert und setzen toll designte Taktiken ein, um das Heldenleben frühzeitig zu beenden. Die Bosskämpfe dauern meist länger als normale Scharmützel,erfordern gute taktische Planung und sind dadurch noch spannender als die normalen Kämpfe. Genau wie diese sind sie aber immer zu meistern .
Stichwort Talente und Zauber: Das Charaktersystem ist dabei ebenso umfangreich wie
flexibel. Man wählt aus drei Grundklassen (Magier, Krieger, Schurke) und drei Rassen. Entscheidend für die Entwicklung ist dabei die gewählte Klasse.
Jede davon bietet massig Talente oder Zauber, wovon man jeweils eines pro
Stufenaufstieg wählen darf. Zweimal in der Heldenkarriere darf man zudem eine
Spezialisierung wählen, was einen neuen Zweig im Talentmenü hinzufügt. Durch die
Vielzahl an Talenten kann man viele verschiedene Charakterausrichtungen
zusammentüfteln und auch die Begleiter genau seinen Vorstellungen anpassen. Auch an Waffen und Rüstungen gibts massenhaft Auswahl (aber nicht besonders viel optische Abwechslung), es lassen sich über ein Handwerkssystem sogar Tränke, Klingenüberzüge, Fallen und Bomben herstellen und über gefundene Runen kann man bestimmte Waffen noch verbessern.
Zu kritisieren gibts eigentlich nur zwei Sachen: Der Held gibt in Dialogen keinen Ton von sich. Man wählt nur die geschriebenen Antworten aus, die er geben soll. Mass Effect hat gezeigt, wie’s besser geht. Hier wählte man nur einen treffenden Stichpunkt aus und Shepard gab einen passenden, toll gesprochenen Satz zum Besten. Ausserdem haben’s die Entwickler an einigen Stellen etwas mit der Anzahl der Kämpfe übertrieben. Das zerrt manchmal leicht an den Nerven.
Ansonsten hab ich aber absolut nix zu meckern. Dragon Age steht damit sogar noch vor Mass Effect auf der Pole Position meiner persönlichen Gamecharts. Auch nach fast achtzig Stunden war meine Faszination ungebrochen und das Finale hat nochmal alles getoppt! Es vereint für mich das Beste aus Drakensang (Kampf- und Charaktersystem) und Mass Effect (Charaktere und Inszenierung) mit einer grandios – stimmigen Welt und der klasse Geschichte und ist damit mein Topspiel 2009!!
Danke Bioware, für diesen Blockbuster zum Jahresende. Das Warten hat sich gelohnt!
Juni 12th, 2010 um 01:16
Bewertung
Ich kann mich jeder Lobeshymne, die sich diesem Spiel widmet, nur anschließen. Bis auf Gothic I, Fable und The Witcher (und zu meinem Leidwesen World of Warcraft) hat mich kein Spiel so sehr gefesselt und sogar zum wiederholten Durchspielen gezwungen. Doch möchte ich mich nicht in der Beschreibung der genialen Quests, die sich intuitiv bestreiten lassen, die unendliche Charaktertiefe oder…. verlieren.
Was mich extrem stört ist zum Einen das große (Leid-)Thema “Truhen”. Warum zum Teufel wird man gezwungen “Schlösser knacken” zu lernen? Ob ich nun meinen Charakter trimme ein Gauner zu werden oder ein Gruppenmitglied ist mir gleich. Da geht einiges an Athmosphäre verloren. Mein Elf ist edler Gesinnung und woher sollte solch ein strahlender Ritter diese Fähigkeit haben? Und ebenso sagen mir diejenigen Recken, die einem auf der Reise begegnen, und zufällig dieses Handwerk erlernt haben, nicht in dem Maße zu, wie es andere tun. Warum ist die Truhe unzerstörbar? Mit genügend Kraftaufwand… Und hat man sich dann dazu entschieden diese gelbsüchtige, rothaarige Bardin aufzunehmen, benötigt sie erst Stufe 14 um die schwierigsten Truhen zu leeren. Wer sich jetzt denkt: “Dann beachte sie doch einfach nicht”, übersieht, dass sie an jeder zweiten Ecke auftauchen und somit einen großen Bestandteil, dem man sich doch etwas genauer hätte widmen können, ausmachen.
Dieses Spiel präsentiert sich als ein mitreißender Strom, der einen in sich aufnimmt und mit atemberaubenden Dialogen, Charakteren oder einer stimmigen Welt umspült; da braucht es doch nicht diesen Staudamm. Zu einem späteren Zeitpunkt kehre ich sicherlich nicht in die weitverzweigten Areale zurück, um jede Kiste zu plündern.
Zum anderen : Geschenke. Da gibt es nun sich frei entwickelnde Mitglieder, die einen mit ihrer Meinung konfrontieren. Aber es reicht ihnen beispielsweise eine Lammkeule hinzuwerfen, um sie den schlimmsten Konflikt vergessen zu lassen? Nach einem Streit ist ein Geschenk ohne Worte wohl eher etwas für die Katz’.
Wenn ich mich also das zweite Mal in das Zeitalter der Drachen stürze, werden zum ersten alle Truhen links liegen gelassen – schade – und zum zweiten die Geschenke wie das sagenumwobene und das Herz jeder Frau gewinnende Haarfärbemittel in den nächsten Papierkorb gedonnert.
Realismus wird zwar groß geschrieben, aber real ist anders; deshalb wird das auch klein geschrieben.
Juni 12th, 2010 um 18:12
Bewertung
Da hierzu schon viel geschrieben wurde, will ich meine Bewertung kurz halten.
Ich habe das Spiel schon etliche Stunden gespielt, bin aber noch weit davon entfernt, es durchgespielt zu haben.
+ positiv | # neutral | – negativ
Verpackung:
+ 44 seitiges Handbuch (viel Text, keine Werbung!)
+ “Flyer” mit 2 Codes für DLC
# 2 DVDs (eine in Papphülle)
Spiel:
+ klasse Story mit zahlreichen Wendungen
+ vielen abwechslungsreiche Nebenquests (nicht nur stumpfsinniges “Töte dies” oder “Sammle das”)
+ mehrere Lösungsmöglichkeiten für eine Quest
+ zahlreiche Zwischen-/Zufallsereignisse
+ je nach Charakterwahl unterschiedlicher Anfangsbereich/-quest
+ Erfolge (“Achivements”) freischaltbar (u.a. “alle 10 Enden durchgespielt”)
+ dadurch hoher Wiederspielwert
+ atmosphärische Welt
+ gut inszentierte Zwischen-Sequenzen
+ unterschiedliche, tiefgehende Characktere (unterschiedliche Ansichten und Gefühle, Streitereien)
+ grandiose Dialoge
(z.B. “Begleite ihn auf sein Zimmer! – Wieso? Weiß er nicht mehr wo es ist?” oder
nachdem man mit einer Questgeberin, der man Schnelligkeit und Klugheit demonstrieren sollte, auf ihre Kabine verschwunden ist: “An deiner Schnelligkeit habe ich nun keine Zweifel mehr”)
# teils schwere Kämpfe (“fordernd” trifft es wohl eher – besser viele Speicherstände bereit halten!)
Technik:
- belegt mehr als 18 GB auf der Festplatte
+ dafür aber kaum Zugriff auf die DVD
+ keine Onlineaktivierung, keine begrenzte Installation (außer DLC), nur DVD-Check
+ klasse Grafik
+ viele Einstellmöglichkeiten (neben Antialiasing, Detailgrad etc. auch Seitenverhältnis wählbar)
+ gute Soundeffekte + Soundtrack
+ auch auf “etwas” älteren Rechnern lauffähig
+++ SEHR SEHR umfangreiche Vertonung mit bekannten Synchronsprechern
(jeder Text – außer vom Hauptcharakter – ist vertont, und es gibt extrem viel Text und mehrere Antwortmöglichkeiten, wahrscheinlich ein Großteil der 20 GB)
Bioware ist mir durch “Star Wars – Knights of the old Republic 1+2″ noch gut in Erinnerung und ich war mit der Qualität der Spiele sehr zufrieden.
Dragon Age Origins bestätigt dies aufs Neue. Gerade von der extrem umfangreichen Vertonung der gut gelungenen Dialoge bin ich positiv überrascht. Auch bin ich überrascht, dass so ein Spitzenspiel unter EA möglich ist.
Ich habe Dragon Age (nach einem Tipp im Amazon-Forum) bei Drogerie Müller für 39,99€ gekauft, was in meinen Augen ein angemessener Preis ist. Im Vergleich zu Risen (was ich für ein gutes Spiel halte) hat man aber mit Dragon Age Origins einen erheblichen Mehrwert (siehe positive Punkte + andere Rezensionen).
Ich jedenfalls bin mit Dragon Age vollends zufrieden.
Juni 12th, 2010 um 18:35
Bewertung
Ich schreibe nicht oft eine Rezension, aber wenn, dann habe ich etwas wichtiges zum Objekt zu sagen.
Und dieses Spiel verdient die Mühe, eine Rezension zu schreiben.
Kurz dazu, was Dragon Age Origins ist.
Es handelt sich um ein PC-Rollenspiel (RPG), indem man die Rolle eines Kriegers, Magiers oder Schurken/Barden übernimmt und mittels drei weiterer Gehilfen (die man allesamt selbst steuern kann) eine wirklich spannende und fesselnde Geschichte erlebt. Es ist keine freie große Welt, sondern vergleichbar mit vielen kleinen Instanzen(aus WoW), Gebieten. Es ist ein absolut, reines Singleplayerspiel und kann Offline alleine durchgespielt werden. Insgesamt ist es von der Spielart vergleichbar mit World of Warcraft, Baldurs Gate oder auch Neverwinter Nights.
Nun zum Wichtigen
Systemvorraussetzungen
Trotz offizieller Aussagen! Das spielt läuft auf einem XP Prof SP3, 2 GB RAM 800 MHz, Athlon 64-bit 2,6 GHz und Asus GeForce 7900GTX auf zweithöchster Detailstufe mit 4fach AnisotroperFilterung und 2fach AntiAlising sehr flüssig und sieht sehr, von anderen Games gewohnt, schön aus. Bei mir nicht überragend, aber gut.
Kritikpunkt: Ich muss schon ca. 10-15 Sekunden beim toten Gegner stehen bleiben, bis es “glitzert”, heißt, bis ich die Beute aufnehmen kann.
(Das geht bei meinem Kumpel mit besserem PC sofort)
Was gibt es wichtiges über das Spiel zu erzählen?
1. Eine gute, fesselnde und spannende Story, die man durch Dialoge beeinflussen kann. Dein Charakter kann freundlich oder böse sein und auch so antworten. Manchmal verbaut es Dir Türen, manchmal öffnet es welche. Dieses Feature geht soweit, dass ich regelmäßig vor meinem (nicht abbrechbaren) Dialog sitze und mir überlege: “Ja, wie antworte ich jetzt? Wie entscheide ich? Mach ich ihn tot und sicher mir das Wohlwollen von König X, der mir wiederrum bei meinem Hauptanliegen hilft, oder lass ich ihn am Leben und bekomme unerwartete Hilfe in Form von XYZ oder eine wertvolle Rüstung. Kann ich König X vielleicht noch anders überreden?”
Weiterhin haben Deine Entscheidungen Auswirkungen auf die Loyalität Deiner Gruppenmitglieder. Entscheidest Du immer unmenschlich, grausam oder böse, verlassen Dich wohlmöglich Gruppenmitglieder, die durch und durch gut gesinnt sind.
Dieser Gedankengang verdeutlicht die Tiefe des Features, dass man Entscheidungen fällen muss. Es gibt auch Fähigkeiten in dieser Richtung, die der Charakter erlernen kann. So kann man “Einschüchtern” bzw. “Überreden” erlernen, für welches die Charaktereigenschaften “Stärke” und “Klugheit” wichtig sind. Dann hast Du in Dialogen mehr Möglichkeiten zu antworten und kanst versuchen einen Story-Charakter von etwas zu überzeugen oder ihn zu etwas zwingen.
Die Qualität der Geschichte, liegt in etwas auf dem Niveau von Baldurs Gate oder Neverwinter Nights. (Jeder hat ja eh seine Vorlieben und würde jetzt widersprechen oder zustimmen. Ich sage ja nur, dass es keine 0815-Geschichte ist.)
Das Spiel ist insgesamt sehr Dialoglastig. Es gibt Phasen reiner Erkundung und Kampfes und es gibt Phasen in denen man viel Kommunizieren muss und Entscheidungen fällen muss. Es wechselt sich sehr angenehm ab. Insgesamt würde ich es aber zu 60% dem Dialog-Bereich zuordnen. Diese Dialoge sind aber wie gesagt abwechslungsreich, und fordern eine Entscheidung und ein Verhalten, weshalb es kein “Durchklicken” ist. Viel zu lesen hat man meist auch nicht. Alle Dialoge sind vertont und lassen sich mit Maus und Tastatur bedienen.
2. Dein Charakter hat Eigenschaten, Talente, Zauber und kann durch das Sammeln von Erfahrung aufsteigen. So ähnlich wie beim Spiel World of Warcraft.
Das erledigen von Aufgaben für verschiedenste Gruppierungen und das töten von Monstern bringt Dir Erfahrungspunkte. Hast Du genug für ein Level zusammen, steigts Du auf und kann jeweils 3 Eigenschaftspunkte wie Stärke, Konstitution oder Geschicklichkeit usw. vergeben, als auch die nächste Stufe eines Zaubers erlernen, sowie manchmal ein Talent, wie “Kampfausbildung”, “Kräuterkunde” oder “Giftherstellung” steigern.
Die Eigenschaftspunkte wirken sich direkt auf Deinen nächsten Kampf aus, so bringen Dir 3 Konstitutionspunkte genau 15 Lebenspunkte. Das Prinzip ist bekannt.
Bei den Zaubern ist es anders als bei WoW. Jeder neue “Zauberpunkt” bringt Dir auch fast immer wirklich einen neuen Zauber oder eine neue Nahkampffähigkeit. Manchmal sind die nicht so hilfreich, aber die Fähigkeit, die durch diese Fähigkeit in der Auswahlliste freigeschaltet wird, ist dann oft sehr gut. Es bestehen also Abhängigkeiten zwischen den Fähigkeiten. Insgesamt kann man aus einer Fülle von Fähigkeiten wählen, so dass man sich schon am Anfang gut überlegen muss, wofür man seine Punkte ausgibt. Alles wird nicht klappen. Als Beispiel gibt es Schildschläge mit Schaden und Betäubungseffekt, Eis-Orkane, Feuerbälle oder Blitze. Man kann Einschläfern, Desorientieren, jemanden verstärken oder auch verfluchen oder sich verwandeln oder etwas beschwören und noch vieles mehr…
Die Talente sind sehr nützlich, deshalb kann man die nicht mit jedem Level-Up steigern. In den Talente sind auch die Berufe versteckt. Spielt man bis zum Schluss, bekommt man zwei Talente bis auf die Maximalstufe vier und hat dann noch ein paar Punkte über. Es empfielt sich, bei jedem Gruppenmitglied andere Talente zu steigern, damit man nicht überall dasselbe hat.
Ja, richtig. Man steigert auch seine Gruppenmitglieder. Jedes hat einen eigenen Erfahrungsbalken, eine Talente, zauber und so weiter.
3. Gruppeninventar. Du hast am Anfang 60 oder 70 Taschenplätze. Jeder in Deiner Gruppe kann darauf zugreifen. Wundumschläge (Verbände) zum Beispiel hast Du einmal im Inventar, musst sie aber jedem Gruppenmitglied einzeln auf seine Aktionsleiste legen. Gegenstände können gleichzeitig von allen Gruppenmitglieder benutzt werden. Die Taschenplätze kannst Du erweitern in dem Du bei manchen Händlern neune Rucksäcke kaufst. Da bekommst dann immer zehn Plätze hinzu, kostet aber Souvereigns(Gold). Und Gold ist nicht soo reich gesähnt. Du musst viel viel sammeln, jede Kiste aufmachen und alles verkaufen, um an Geld zu kommen. Die Quests natürlich nicht zu vergessen.
Du musst auch alle Deine Gruppenmitglieder selbst ausrüsten. Wenn Du ein neues Gruppenmitglied bekommst, dass geschieht durch spontane Aktionen, durch Quests und durch die Storyvorgaben, dann hat dieses neue Mitglied schon eine relativ gute Rüstung. Du kannst ihm aber gefundene oder gekaufte Rüstung und Waffen aus dem Gruppeninventar anlegen. Du tust gut daran, allen eine gute Rüstung zu verpassen, denn Du steuerst ja alle und alle kämpfen mit Dir/für Dich.
4. Du findest immer Deinen Questort. Dragon Age Origins hat keine freie große Welt. Wenn Du eine Aufgabe übernimmst und das nächste Mal an einem vorgegeben Ort einen Ort/ein Gebiet verlässt, erhälst Du eine Karte auf der Einträge sind. Je nach angenommenen Quests hast Du bestimmte Einträge freigeschaltet, wo Du hinreisen kannst(Klick drauf, Ladezeit). Manche Orte sind von der Story vorgegeben, manche erscheinen nur, wenn Du die Quest hast.
Das bedeutet, dass man oft Laden muss, die Gebiete danach aber nicht klein sein müssen, aber auch nicht so groß wie in WoW. Bei meiner PC-Konfiguration(siehe oben), dauert das Laden schon so seine 20-30 Sekunden. Manchmal nervig, aber die Sucht nach dem Spiel macht es erträglich. Dafür das man keine freie Welt hat, kann ich es halt auch noch auf gehobenen Details spielen.
5. Deine einzelnen Gruppenmitglieder, egal ob gerade in Deiner aktiven Gruppe von vier Personen oder im Lager lagernd, haben Dir gegenüber eine gewisse Loyalität. Gespräche und die “richtigen” Antworten steigern diese Loyalität. “Falsche” Antworten oder Fragen können diese aber auch senken. Gibt man sich Mühe, steigt die “Gruppenmoral” und einzelne Mitglieder bekommen dauerhafte Boni. Durch Geschenke aus dem Inventar, kann man Mitgliedern eine Freude bereiten und die Loyalität steigt ebenfalls. Mag Dich ein Gruppenmitglied, kannst Du mit ihm auch andere Gespräche führen, als sie vorher möglich waren, so erfährst Du Stück für Stück mehr von Deinen Gefährten.
6. Charaktertiefe
Eifersucht kann aufkommen…
Deine Begleiter haben allesamt eine eigene Story und Motivation. Jeder ist aus einem anderen Grund in Deiner Nähe. Mal weil sie mit Dir die Welt retten wollen, mal weil Du sie im Kampf bezwungen hast oder aus einem Gefängnis befreit hast. Läufst Du durch die Welt, unterhalten sich auch Deine Gruppenmitglieder untereinander. Sehr witzige Dialoge kommen da zustande und Du fühlst Dich, als sei diese Gruppe echt, diese Leute echt. Bioware hat sich viel einfallen lassen, um wirklich interessante und lustige Gefährten zu kreiren. Regelmäßig muss ich herzhaft lachen, weil der Humor der verwendet wird, wirklich tiefründig ist und es sehr schwer ist, solchen Humor zu erzeugen. Bioware hat das sehr gut drauf und ich kann nur meine unverhohlene Begeisterung äußern, wass die Ideen und die Umsetzung einer tollen Gefährtengruppe betrifft. Dieses Feature ist für mich das herausstechenste an diesem Spiel. Wunder Dich also nicht, wenn Du plötzlich von einem männlichen Gefährten umworben wirst und entscheiden musst, wie Du Dich ihm gegenüber verhälst. Natürlich tuscheln auch die anderen über Dich/Euch
7. Gameplay-Abwechslung
Nicht nur, dass man sowieso immer vier Charaktere gleichzeitig spielt. Bei mir meistens eine Magierin, einen Tank, einen Zweihandkrieger und einen Schurken. Nein, manchmal wird man durch Quests gezwungen einen Einzelnen auszuwählen und mit diesem eine Aufgabe zu erledigen. Es ist auch nicht immer nur knüppeln, knüppeln, knüppeln, sondern man muss Rätsel lösen, man muss Wege auslosten, man muss die richtigen Charaktere auf die richtigen Gegner schicken. Spielt man nicht auf Leicht, so verursachen Fähigkeiten die Schaden in einem Bereich und nicht auf einen bestimmten Gegner machen, auch Schaden an den eigenen Gefährten. So kommt Stellungsspiel ins Spiel. Die Pausetaste ist Gold wert. Man macht Pause und klickt durch seine Gruppenmitglieder. Bei jedem kann man entscheiden, was er als nächstes machen soll. Dann lässt man die Aktion laufen und macht wieder Pause. Je nachdem wie schwer der Gegner ist. Eine Dreiergruppe “weißer” gegner erledige ich ohne Pause, drei “orange” Gegner gehe ich da gezielter an. Sterben maximal drei Deiner Gefährten, so stehen sie nach erfolgreichem Kampf wieder auf und haben dauerhaften Wunden, wie -10% Konstitution. Durch bestimmte Items oder einem Aufenthalt im “Lager”, können diese Wunden geheilt werden. Sterben alle, musst Du vom letzten Speicherpunkt starten. (Speichern kann man fast immer, es sei denn man ist im Kampf oder im Dialog)
8. Verhalten im Kampf einstellen
Man muss nicht immer Pause machen und allen neue Befehle geben. Es gibt ein geniales Feature in Dragon Age Origins, bei dem man jedem Gruppenmitglied vorgeben kann, wie es sich Verhalten soll, wenn man es nicht selbst steuert. Und das ziemlich detailliert. Jedes Mitglied hat je nach Level und Talentfertigkeit eine bestimmte Anzahl von “Taktikplätzen”. Ein Taktikplatz kann man als “automatisches Verhalten” erklären. Diese sind nach dem Prinzip “Wenn…dann” aufgebaut. Beispielsweise kann man einem Nahkämpfer sagen, dass wenn ein Ziel weniger als 25% Gesundheit hat, dass dann ein “Kritischer Schlag” erfolgen soll, der meist das Ziel tötet. Oder man sagt der Heilerin, dass wenn ein Gruppenmitglied weniger als 10% Leben hat, dass dann ein spezieller Schutzzauber gewirkt werden soll. Oder dass wenn ein Ziel einen Zauber wirkt, dass dann ein Unterbrechungsschlag kommen soll. Oder das Ziele in weiter Entfernung eingeschläfert werden sollen oder oder oder. Es gibt sehr detaillierte Möglichkeiten das Verhalten von Gruppenmitgliedern, wenn man sie nicht selbst steuert und es macht sehr viel Spaß auszuprobieren, wie gut die Gruppe auch ohne persönliches Einschreiten kommt.
Manko dabei.
Man steuert IMMER genau einen Charakter und wenn man ihn selbst steuert, führt er seine eingestellten Taktiken nicht aus. Ich habe das gelöst, indem ich immer den Tank steuere, der sowieso nicht viel zu tun hat. Man kann ja im Kampf zwischen den Gruppenmitgliedern hin und her wechseln.
Kritikpunkte
Einge wenige Kritikpunkte habe ich, die auch so wichtig sind, dass ich sie der Kritik zu diesem durch und durch guten Spiel nicht vorenthalten kann.
Wirklich unschön ist das Zukaufen von zusätzlichen Quests. Man trifft In-Game Personen die Hilfe brauchen. Für diese Personen kann man durch die Funktion “Onlineinhalte herunterladen” Aufgaben absolvieren und tolle Rüstungen, Geld oder auch neue Gruppenmitglieder erhalten. Eine Quest hat man durch Kauf des Spiels frei, die anderen müssen mit EA-Punkten bezahlt werden. Und die EA-Punkte sind meiner Meinung nach happig teuer. 1800 Punkte kosten 17 Euro. Und für 500 Punkte bekommt man eine zusätzliche Quest. Lohnen tut sich das In-Game schon, denn man erhält möglicherweise Dinge oder außergewöhnliche Gruppenmitglieder, die Spaß machen oder einen echt weiterbringen. Insgesamt finde ich es aber zu teuer. Das sei ja jedem selbst überlassen. Stören tun diese Dinge jedoch nicht. Man kann auch ohne das Spiel durchspielen.
Die Charakterübersicht hat einen riesigen Makel. Für Nah oder Fernkämpfer werden korrekte Schadensanzeigen angeboten(DPS). Für Magier fehlt dies. Jegliche Zauberkraftboni oder überhaupt die Schadensanzeige von Zaubern fehlt.
Einmal angenomme Quests können nicht abgebrochen werden. Aus WoW war ich gewohnt, erst einmal alles anzunehmen. Hier ist das nicht sinnvoll. Man sollte sich die Zeit nehmen VOR Annahme der Quest zu lesen was die von einem wollen. Manchmal ist das gar nicht so erstrebenswert die Quest zu machen. Gibt zwar Geld und Erfahrung, aber möglicherweise schadet es euerer Gesinnung.
TIPPS fürs Spielen
- Nehmt einen Schurken in die Gruppe der sehr schnell, sehr hohe Schlösser knacken kann. Das bringt euch bares Geld, gute Rüstungen und die Möglichkeit, manche Questgegenstände schneller zu finden.
- Entscheidet euch, was euer Charakter gut können soll und fördert gezielt, erstmal diese Fähigkeiten. Sonst habt ihr einen Allrounder, der mit keiner Fähigkeit besonders “durchschlagend” ist.
- F5 ist Schnellspeichern (F9 Schnellladen). Vor Dialogen und Türen immer speichern. Manchmal ist man überrumpelt von der nächsten Situation und wollte es eigentlich anders machen. Oder man möchte aus Interesse wissen, wie es weitergehen würde, wenn man anders entschieden hätte.
- Nutzt die Taktikoptionen. Es macht irre Spaß die Gruppe “alleine” kämpfen zu lassen und zu sehen, wie sie klarkommt. Ich habe Stunden mit der Einstellung der richtigen Taktik für die einzelnen Charaktere gebraucht.
- Sprecht mit euren Gefährten, fragt sie aus. Macht euch Freunde oder auch Feinde
So das wars von mir zu Dragon Age Origins.
Das Spiel ist sein Geld Wert. Man bekommt eine tolles, tiefes und technisch gutes Spiel, dass auch noch auf zwei Jahre alten Rechner gut läuft(Ladezeiten mal außen vor). Die Story, das Dialogsystem und die tiefen Gefährtencharaktere machen für mich das Spiel aus. Bei dem Rest vermisst man eigentlich Nichts, was man von solchen Spielen gewohnt ist. (Auch eine tolle Bonus-Rüstung beim Sammeln einer speziellen Drachenschuppe ist ebenfalls dabei.) Ich kann das Spiel jedem empfehlen, der im Speziellen eine gute Story in einem gutem RPG sucht und nicht durch zahlreiche Dialoge gelangweilt wird. Es ist für mich seit Neverwinter Nights das packenste RPG das ich gespielt habe. Und durch meine umfassende Erfahrung mit RPGs oder insgesamt Computerspielen, bedeutet es schon etwas, wenn ich mich dazu entscheide, Sonntags um neun auszustehen, um ein Spiel zu spielen.
Eins noch. Selbst meine Frau, die rein gar nichts spielt und nur ebay und iTunes am PC verwendet, fand das Spiel so gut, dass sie sich beim Spielen neben mich gesetzt hat und zugeguckt hat, weil es, wie sie sagt, “wie ein Film” ist. Wenn das nichts heißt…